Julie Nielsen,
Redaktorin
(julie.nielsen@velojournal.ch)
popup-veloweg,
News,
23.02.2021
Die Forderung ist einfach: Pop-up-Velowege gegen Corona. Die Graswurzelbewegung «Velo Mänsche Zürich» setzt jetzt auf Crowdfunding für noch mehr Sichtbarkeit.
Julie Nielsen,
Redaktorin
(julie.nielsen@velojournal.ch)
popup-veloweg,
News,
23.02.2021
Seit dem Frühling 2020 und dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie setzen sich verschiedene Organisationen für Pop-up-Velowege in Zürich ein. Unter anderem «Velo Mänsche Zürich». Denn schon während der ersten Welle im Jahr 2020 nahm die Anzahl der Velofahrenden in der Stadt Zürich sprunghaft zu.
Wer aufs Velo als Verkehrsmittel setzt, kann sich besser vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Virus schützen. In zahlreichen Städten hat die Politik reagiert und Pop-up-Velowege entstehen lassen. Nicht so die grösste Schweizer Stadt: Trotz der Aktion von Umverkehr im letzten Mai, während der die Organisation eindrücklich gezeigt hat, wie innerhalb von zwanzig Minuten auf der Gessnerallee ein Pop-up-Veloweg entstehen kann, ist die Stadt laut «Velo Mänsche Zürich» noch nicht in die Gänge gekommen.
Eine mit 1400 Unterschriften eingereichte Petition, eine Anfrage an den Gemeinderat und mehrere corona-konforme Demonstrationen blieben ebenso erfolglos.
Um für noch mehr Sichtbarkeit zu sorgen, sammelt die Graswurzelbewegung die nächsten 10 Tage Spendengelder via Crowdfunding mit dem Ziel, einen offenen Brief an den Zürcher Stadtrat in Printmedien abzudrucken.
«Mit einem Inserat wollen wir das Thema Pop-up Velowege einem breiten Publikum präsentieren. Der Zürcher Stadtrat verschliesst Augen und Ohren vor der Velo-Community. Mehrere Diskussionsrunden blieben erfolglos. Leider wurde die Thematik in der Schweiz bis jetzt ignoriert. Zürich braucht dieses Jahr unbedingt Pop-up-Velowege», finden die Velo Mänsche und ihre Unterstützer.
Nach nur drei Tagen ist mit über fünftausend Franken bereits die erste Hürde geschafft: Der Brief wird in der Zürcher Wochenzeitung «WOZ» erscheinen und ein Foto der Bewegung kommt auf die Titelseite. Je nachdem, wie viel Geld zusammenkommt, wird der Brief in verschiedenen bekannten Zürcher Zeitungen wie «Tagesanzeiger» oder «NZZ» publiziert.
Einen Betrag spenden kann man auf Crowdify.net.
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