Badeferien im hohen Norden

«F26»: drei Ziffern, die sich dem Autor seit seiner ersten Islandreise im Kopf festgebrannt haben. Sie stehen für die lange Strasse quer durch Island, die Geländefahrzeugen vorbehalten ist. Und verwegenen Radlerinnen.

Marius Graber

Marius Graber, Redaktor (marius.graber@velojournal.ch)
Reisen, 03.02.2022

Kurzbeschrieb: Die dreiwöchige Tour führte 2018 von Reykjavik über Geysir, Gullfoss, dann über die westliche Hochlandpiste Kjölur F35 nach Vidimyrarkirkja und weiter nach Akureyri. Von dort aus erst über die F821 nach Laugafell und dann über die östliche Hochlandroute Sprengisandur F26 südwärts bis Hrauneyjar. Von dort der F208 folgend über Landmannalaugar bis Hrifunes und auf der südliche Ringstrasse zurück nach Reykjavik.

Distanz/Höhendifferenz: 1230 km,  9510 hm 

GPX: GPS-Velojournal-Island

Verpflegung: Auf der gut 200 Kilometer langen, zum Teil rauen und furchigen Hochlandroute gibt es Schutzhütten, jedoch keine Einkaufsmöglichkeiten.

Anreise: Per Flugzeug ab Basel oder Zürich nach Reykjavik. Heute würde der Autor die Anfahrt mit der Fähre machen: Dazu fährt man per Zug über Hamburg nach Hirtshals an der Nordspitze von Dänemark. Von dort geht die Fähre über die Färöer-Inseln nach Seydisfjördur an die Ostküste von Island. Die Zugfahrt dauert rund eineinhalb Tage, die Fährenüberfahrt ebenfalls.

Hinweis: Die Hochlandrouten sind zwischen Juli und August geöffnet. Veloreiseerfahrung ist von Vorteil, ebenso ein robustes Velo mit breiten Reifen.

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