Hochsaison für Velodiebe

Bei Dieben sind hochwertige Velos und E-Bikes begehrt. Aktuelle Beispiele dafür sind ein dreister Diebstahl in Grossbritannien sowie eine Warnung der Walliser Kantonspolizei an die Adresse von Radsportlern.

Laurens van Rooijen, Autor

Laurens van Rooijen, Autor (lvr@gmx.ch)
News, 20.05.2022

Ende Februar erwischte es mit Giant Bicycles den grössten Veloproduzenten Taiwans. Nun war mit Merida Bikes die Nummer Zwei an der Reihe: Dreiste Diebe verschafften sich am Donnerstag, 12. Mai auf einem LKW-Rastplatz im Süden Englands, auf halbem Weg zwischen der Hafenstadt Southhampton und London, Zugang zu einem Container.

Dabei liessen sie sich auch von den Überwachungskameras nicht stören und entwendeten nicht weniger als 133 von insgesamt 210 Velos – Hardtail Mountainbikes der Baureihe «Big Trail», Rennräder der Baureihe «Scultura» und «Speeder»-Fitnessbikes.

Kantonspolizei Wallis warnt vor Social Media

Nach einer Reihe von gezielten Einbrüchen hat zudem die Walliser Kantonspolizei eine an Radsportlerinnen und Radsportler gerichtete Warnung ausgesprochen. Demnach können auf Social-Media-Plattformen geteilte Fotos oder Trainingsfahrten Diebe auf den Plan locken.

Wer etwa auf Strava seine Routen von der Haustür aus aufzeichnet und Bilder seiner teuren Rennvelos oder Mountainbikes postet, gibt Dieben quasi eine Einladung inklusive Adresse.

Wer keine unnötigen Risiken eingehen und keine Diebe auf sich aufmerksam machen will, sollte daher bei der Verknüpfung von Strava- und Instagram-Accounts zurückhaltend sein, das eigene Profil auf privat stellen und Routen nicht von der Haustür aus aufzeichnen.

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