Ride the Alps ist passé, lang lebe Klausen Monument

Am 11. September war der Klausenpass im Rahmen von «Klausen Monument» für den Auto- und Töffverkehr gesperrt. Rund 4000 Velofahrende haben die Strecke zwischen Linthal und Unterschächen unter die Räder genommen.

Fabian Baumann, Redaktor

Fabian Baumann, Redaktor (fabian.baumann@velojournal.ch)
News, 12.09.2022

Autofreie Tage sind an Schweizer Passstrassen eine Seltenheit. Ist dann mal ein Pass für den Motorfahrzeugverkehr gesperrt, ist die Begeisterung der Velofahrerinnen und Velofahrer gross.

Velofest am Klausenpass

Am Sonntag, 11. September, war der Klausenpass für den Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Die Strecke zwischen Linthal und Unterschächen gehörte damit ganz den Bikerinnen, Rennvelofahrern, Gravelbike-Enthusiasten und Tourenfahrenden.

Wie die Veranstalter mitteilen, war der Anlass ein voller Erfolg. 4000 Teilnehmende hätten sich zum «Velofest am Klausenpass» eingefunden, heisst es beim Organisationskomitee.

Aus Ride the Alps wurde Klausen Monument

Das OK sei überglücklich über den grossen Andrang. Nachdem Anfang Jahr die Zukunft des Anlasses aufgrund des plötzlichen Rückziehers des Hauptsponsors Ochsner Sport noch unklar war, sei die Genugtuung umso grösser, dass man aus eigener Kraft den Anlass stemmen konnte und von der Velofamilie gleich so belohnt wurde.

«Dass keinerlei Unfälle zu verzeichnen waren, setzt dem Ganzen die Krone auf», sagt Marco Frei vom OK Klausen Monument.

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