Verkehrskonzept gibt dem Velo den Vorzug

Im Herbst 2024 finden in der Region Zürich die UCI Rad- und Paracycling-Weltmeisterschaften statt. Die Stadt rechnet mit zahlreichen Verkehrsbeschränkungen – ausser für den Fuss- und Veloverkehr.

Fabian Baumann, Redaktor (fabian.baumann@velojournal.ch)
News, 18.01.2023

Im September 2024 finden im Grossraum Zürich die Rad- und Paracycling-Weltmeisterschaften statt. Es ist nach 1923, 1929 und 1946 das vierte Mal, dass in der Region Strassenweltmeisterschaften durchgeführt werden.

Als Novum werden 2024 die WM-Rennen der Para-Athletinnen und Athleten in die UCI Strassen-Weltmeisterschaft integriert.

Während neun Tagen werden mehr als 50 Rennen ausgetragen, davon mehr als 40 Para-Cycling-Wettbewerbe. Sämtliche Rennen enden auf dem Sechseläutenplatz in der Stadt Zürich.

Verkehrsbeschränkungen in der Stadt Zürich

«Die Auswirkungen auf den Verkehr werden einschneidend sein», schreibt die Stadt Zürich in einer Medienmitteilung vom 17. Januar zum geplanten Verkehrskonzept des Grossanlasses.

So sei es nicht zu vermeiden, dass verschiedene Stadtquartiere tagsüber für den motorisierten Individualverkehr gesperrt würden. Einschränken seien auch für den Tram- und Busbetrieb zu erwarten.

Hingegen werde rund um den Festperimeter in der Innenstadt aus organisatorischen Gründen der Fuss- und Veloverkehr bevorzugt, teilt die Stadt Zürich mit.

Für Velo fahrende Personen sei «trotz Einschränkungen des Autoverkehrs flächiges und gefahrenloses Bewegen anzustreben».

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