Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
17.07.2023
Der Corona-Velo-Boom ist vorbei. Der Veloverkehr in der Schweiz wächst aber dennoch. Das zeigt die Auswertung der Zählstellen von Veloland Schweiz. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Frequenz fast verdoppelt.
Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
17.07.2023
Im Jahr 2022 wurden an den über das ganze Veloland-Schweiz-Netz verteilten Zählstellen 35 Millionen Fahrräder erhoben. (Foto: Schweiz Mobil)
Die Stiftung Schweiz Mobil koordiniert das «Veloland Schweiz»-Netz. Die signalisierten Velorouten haben eine Länge von rund 11'000 Kilometer. Sie richten sich vorwiegend an den Freizeitverkehr, viele Streckenabschnitte werden aber auch von Alltagsvelofahrerinnen und -fahrern rege genutzt.
Das grosse Streckennetz ist dafür prädestiniert, die Velonutzung in der Schweiz abzubilden. Und genau das tut Schweiz Mobil im Auftrag des Bundesamts für Strassen Astra. Seit beinahe 20 Jahren werden regelmässige Erhebungen des Veloverkehrs durchgeführt.
Während Schweiz Mobil bis Ende 2020 viele Zählstellen selbst betrieb, fliessen heute nur Daten der Zählstellennetze der Kantone in die Statistik ein. Die ehemaligen Zählstellen von Schweiz Mobil wurden von den Kantonen übernommen.
Mitte Juli hat Schweiz Mobil die erfassten Velofrequenzen für das vergangene Jahr veröffentlicht. «Das Jahr 2022 war von hervorragendem Velowetter geprägt: milder Winter, früh einsetzender Frühling, sonniger Herbst, insgesamt warmes Wetter und wenig Regen. Dies dürfte der Hauptgrund sein, weshalb an vielen Zählstellen mehr Velos gezählt wurden als im Vorjahr», teilt die Stiftung mit.
Mit Blick auf den durch Covid-19 verursachten Veloboom schreibt Schweiz Mobil, dass der Pandemieeffekt vorbei ist. «Auf den steilen Anstieg zwischen 2019 und 2020 folgte ein fast ebenso steiler Rückgang zwischen 2020 und 2021 – und seither folgt die Entwicklung wieder den üblichen Mustern.»
Zwischen 2010 und 2022 hat der Veloverkehr an den städtischen Zählstellen um mehr als 80 Prozent zugenommen. (Grafik: Schweiz Mobil)
Nach dem Knick im Jahr 2021 haben die Zählstellen in den verschiedenen Schweizer Städten wieder deutlich mehr Fahrräder erfasst. Das Wachstum des Veloverkehrs reiht sich laut Schweiz Mobil «in einen beständigen Aufwärtstrend über das letzte Jahrzehnt» ein.
Tatsächlich haben sich die Velofrequenzen im städtischen Raum im Vergleich zum Jahr 2010 beinahe verdoppelt.
Weniger stark als in den Städten aber immer noch deutlich: Auch auf dem Land wird mehr Velo gefahren als noch vor zehn Jahren. (Grafik: Schweiz Mobil)
Die Corona-Pandemie manifestierte sich hierzulande in Form einer überaus starken Zunahme der auf Veloland-Schweiz-Routen erfassten Fahrräder. Dieser Boom ist vorbei. Trotzdem zeigt der Vergleich über das letzte Jahrzehnt, dass der Veloverkehr insgesamt wächst.

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