Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
11.09.2025
Das nationale Veloweggesetz ist Pro Velo Schaffhausen zu langsam. Wegen hoher Unfallzahlen fordert der Verein nun per Volksinitiative ein sicheres und lückenloses Velonetz für alle bis zum Jahr 2035.
Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
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11.09.2025
Initiativen wollen das Velofahren in Schaffhausen und Neuhausen sicherer machen. (Foto: Roger Duvoisin, Pixabay)
Die Schweiz hat seit bald drei Jahren ein Veloweggesetz. Das Gesetz hat eine klare Vorgabe: Bis Ende 2027 müssen Kantone und Gemeinden ihre Velowegnetze in Plänen verbindlich festhalten und diese bis 2042 umsetzen.
Dieser Zeithorizont ist für Pro Velo Schaffhausen zu lange. Der Verein hat darum zusammen mit weiteren Organisationen am 9. September zwei identische Volksinitiativen für Schaffhausen und Neuhausen lanciert. Diese fordern «bis 2035 die lückenlose Erreichbarkeit aller Quartiere über ein sicheres und durchgehendes Velowegnetz».
Man sei nicht einfach ungeduldig, sagt Daniela Furter, Geschäftsleiterin von Pro Velo Schaffhausen gegenüber Velojournal. Vielmehr wolle man dafür sorgen, dass der Veloverkehr endlich die ihm gebührende Rolle in einer zukunftsfähigen Mobilität einnehme. Das sei am Rheinfall bei weitem nicht der Fall.
Furter verweist auf das «Prix Velo Städte»-Ranking, bei dem ihr Wohnort jeweils auf dem zweithintersten Platz rangiert. Dass Schaffhausen kein Velo-Eldorado ist, unterstreicht auch die Unfallstatistik: Auf die Einwohnerzahl umgerechnet gibt es dort doppelt so viele Velounfälle wie im Kanton Zürich.
«Wohl werden Schwachstellen peu à peu entschärft, Velostreifen werden breiter und Kreisel ein bisschen sicherer. Doch wir glauben nicht, dass so ein Velowegnetz entsteht, das für alle, von jung bis alt, gefahrlos und mit Freude genutzt werden kann», sagt Furter. Dafür brauche es jetzt mehr Druck.
Damit die Initiativen zustande kommen, müssen in Schaffhausen 600 und in Neuhausen 350 Unterschriften gesammelt werden.

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