Laurens van Rooijen,
Autor
(lvr@cyclinfo.ch)
News,
29.04.2025
Shimano hat im ersten Quartal des laufenden Jahres ein Umsatzwachstum in der Velosparte verzeichnet. Drei Jahre nach dem Einbrechen der Nachfrage nach Velos und E-Bikes sind das gute Neuigkeiten.
Laurens van Rooijen,
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(lvr@cyclinfo.ch)
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29.04.2025
Nach einer schwierigen Periode läuft das Geschäft von Shimano mit Komponenten für Velos und E-Bikes wieder besser. (Foto: ZVG)
Nachdem 2022 noch ein Rekordergebnis erzielt werden konnte, bekam auch Shimano die Flaute in der Velobranche und die Annullierung von hunderttausenden von bei Fabriken bestellten Velos und E-Bikes zu spüren: Im Jahr 2023 sackte der Umsatz der Velosparte um fast 30 Prozent ab, ein Jahr später resultierte nochmals ein Minus von 5,2 Prozent.
Ab Jahresmitte war jedoch eine Trendwende zu beobachten. Diese bestätigt sich nun in den Zahlen des ersten Quartals des laufenden Jahres. In diesem konnte die Velosparte von Shimano den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,6 Prozent auf JPY 87.972 Milliarden (CHF 507.31 Millionen) steigern.
Auch der Betriebsgewinn legte um 38,5 Prozent auf JPY 14.503 Milliarden (CHF 83.63 Millionen) zu.
Ein Lichtblick: Gemessen am Umsatz der Velosparte was das erste Quartal des laufenden Jahres das viertbeste Quartal in Shimanos Firmengeschichte. (Grafik: Velomedien AG)
Der Umsatz des Gesamtkonzerns inklusive Ausrüstung für Golfer und Sportangler stieg im ersten Quartal auf JPY 113.54 Milliarden (CHF 654.74 Millionen), ein Plus von 12,9 Prozent. Beim Betriebsgewinn resultierte mit JPY 16.142 Milliarden (CHF 93.1 Millionen) ein Plus von 20,3 Prozent.
Mit anderen Worten: Shimanos Velosparte übertraf im ersten Quartal des Jahres 2025 das übrige Geschäft und arbeitete zudem profitabler. Shimano verweist im Finanzbericht auf ein Wechselspiel von nach wie vor hemmenden Faktoren wie den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten sowie dem drohenden Handelskrieg mit den USA auf der einen Seite sowie nachlassender Inflation und steigender Konsumstimmung in Europa auf der anderen.
Für das laufende Jahr erwartet Shimano eine sich erholende Nachfrage nach Velokomponenten in Europa und in Taiwan sowie ein Nachlassen in China. (Grafik: Velomedien AG)
Dank der sich stabilisierenden Nachfrage sieht Shimano eine schrittweise Reduktion der Lagerbestände in Europa. Dies war in Nordamerika schon früher gelungen, aber dafür lässt die Nachfrage dort im Moment laut Shimano zu wünschen übrig.
In China erfreue sich der Radsport zwar einer beachtlichen Popularität, aber seit Ende 2024 kämpfe die Branche auch dort mit zu hohen Lagerbeständen. Diese Einschätzung passt zur erwarteten Verteilung der Absatzregionen für Shimanos Velokomponenten.
Für das gesamte Jahr 2025 erwartet Shimano konzernweit ein Umsatzplus von 4,2 Prozent und eine Steigerung des operativen Gewinns.

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