Eigentlich sind die neuen, leichten «Smartube»-Schläuche ein Nebenprodukt der Entwicklung der neusten Collé- oder Schlauchreifen-Generation von Pirelli. Der italienische Reifenhersteller suchte für verschiedene World-Tour-Teams nach einer Alternative zu Schläuchen aus Butyl oder Latex. Und wurde bei einem Mix aus TPU, Polyurethan und Thermoplast fündig.
Dieses Material könne auch hohe Luftdrücke über einen längeren Zeitraum halten und glänze mit tiefem Rollwiderstand. Gegenüber herkömmlichen Butyl-Schläuchen verspriche das neue Material zudem eine Ersparnis von bis zu 70 Prozent beim Gewicht und von 50 Prozent beim Packmass – ein Vorteil auf Touren, heisst es bei Pirelli.
Aus diesem Material sind die neuen «Smartube»-Schläuche von Pirelli gefertigt. Diese sollen ab August im Fachhandel erhältlich sein und zwar in drei verschiedenen Versionen: der 35 Gramm leichten «Smartube P-Zero»-Version für klassische Rennvelos (700 x 23-32, mit 60 mm langem Presta-Ventil), gleich vier «Smartube Cinturato»-Versionen für Gravelbikes (650 x 40-45, 700 x 28-32, 700 x 33-45 jeweils mit 60 mm langem Presta-Ventil sowie 700 x 35-45 mit 42 mm langem Presta-Ventil) und drei «Smartube Scorpion»-Versionen für Mountainbikes (27.5 x 2.2-2.6, 29 x 1.8-2.2 sowie 29 x 2.2-2.6, alle mit 42 mm langem Presta-Ventil).







