Rondo Bikes müssen in die Werkstatt

Da sich das vordere Schutzblech lösen und das Vorderrad blockieren kann, hat sich Rondo zu einem vorsorglichen Rückruf der «Mutt»-Modelle entschieden. Die Velos sollen zum Umbau in die Werkstatt.

Laurens van Rooijen, Autor (lvr@cyclinfo.ch)
News, 09.07.2020

Als erste Modelle der jungen, polnischen Rennrad- und Gravelbike-Marke Rondo wiesen die aufs Modelljahr 2020 hin lancierten, wahlweise mit einem Rahmen aus Aluminium oder aus Stahl erhältlichen «Mutt»-Modelle ab Werk Schutzbleche auf. Diese sind sogar in Rahmenfarbe lackiert, Damit zielte Rondo genauso auf Pendler, die ein sportliches Velo suchen, wie auf Abenteurer, die sich mit minimalem Gepäck auf die Veloreise machen wollen – der Bikepacking-Trend lässt grüssen.

Rondo MuttRondo präsentierte auf das Modelljahr 2020 erstmals zwei Modelle mit Schutzblechen und muss diese nun prompt wegen den Schutzblechen in die Werkstatt beordern.

Diese Schutzbleche sorgen nun aber für Probleme, genau genommen das vordere: Weil sich dieses im Fahrbetrieb lösen und dann das Vorderrad blockieren kann, sieht sich Rondo zu einem vorsorglichen Rückruf der «Mutt»-Modelle gezwungen. In der Werkstatt wird das vordere Schutzblech in rund vier Wochen ausgetauscht. Bis dahin sollten die Velos nur ohne Schutzblech vorne gefahren werden.

Fotos: ZVG

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