Claudia Bucher,
Autor
News,
15.08.2022
Mit Bike2School will Pro Velo Schweiz die Velonutzung von Kindern und Jugendlichen fördern. Um die Jugend besser abzuholen, wird die Digitalisierung des Projekts nun verstärkt.
Claudia Bucher,
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15.08.2022
Digital Natives: Pro Velo treibt bei Bike2School die Digitalisierung voran, um noch mehr Kinder und Jugendliche zu erreichen. (Foto: Beat Ernst)
Bike2School gehört neben Bike to Work, Cyclomania und Défi Vélo zu den Veloförderaktionen von Pro Velo Schweiz. Mit dem Projekt richtet sich die Lobbyorganisation an Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren.
Während Bike2School legen die Schülerinnen und Schüler den Schulweg während vier Wochen mit dem Fahrrad zurück. Das Ziel ist, dass möglichst viele Kinder ihren Schulweg permanent mit dem Velo zurücklegen und somit ihre Verkehrsgewohnheiten zukunftsorientiert gestalten. «Das Wachstumspotenzial von Bike2School ist immens», sagt Projektleiterin Yvonne Müller.
Bike2school hat im Frühjahr 2022 rund 5000 Kinder und Jugendliche mit ihren Lehrpersonen aus der ganzen Schweiz zum Velofahren animiert. Insgesamt haben die 265 teilnehmenden Klassen aus 22 Kantonen 520’550 km zurückgelegt.
Projektleiterin Yvonne Müller hat klare Vorstellungen: «Für dieses Jahr haben wir uns das Ziel von einer Million Velo-Kilometern gesetzt. In den nächsten Jahren soll die Aktion aber noch stärker wachsen. Wir wollen einen Gegentrend bewirken, denn die Zahl der Jugendlichen, die das Velo im Alltag benutzen, ist in den letzten Jahrzehnten ständig gesunken: Zwischen 1994 und 2015 ist der Anteil der Velowege in der Altersgruppe der 13-15-Jährigen um 42 % und bei 16-20-Jährigen gar um 64 % zurückgegangen.»
Um mit der Zeit zu gehen und Kinder und Jugendlichen noch besser in ihrer Lebenswelt abzuholen, treibt Pro Velo die Digitalisierung bei Bike2School voran. Seit diesem Schuljahr können die Schülerinnen und Schüler mit einem digitalen Velotagebuch teilnehmen. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, ein eigenes Online-Profil zu erstellen und ihre Kilometer und Punkte eigenständig zu erfassen und zu verwalten.
Sie sähen in ihrem Profil jederzeit, wo sie im Vergleich zu den anderen Teilnehmenden stünden, erläutert Müller. Und fügt an: «Die Weiterentwicklung der bewährten Aktion entspricht einem Bedürfnis der Teilnehmenden und macht die Aktion auch für das Lehrpersonal noch einfacher umzusetzen.»

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