Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
11.08.2025
Das Schweizer UCI Continental Team Nexetis startet zum zweiten Mal auf World-Tour-Niveau bei der Tour de Romandie Féminin. Das junge Team will sich von seiner besten Seite präsentieren.
Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
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11.08.2025
Die Teamleaderinnen Ginia Caluori (links) und Jasmin Liechti sind bereit für die Tour de Romandie Féminin. (Foto: Nexetis)
Das Schweizer UCI Continental Team Nexetis wird vom 15. bis 17. August an der Tour de Romandie Féminin teilnehmen. Die im November 2024 von Swiss Cycling gegründet Equipe möchte die Fortschritte, die im Laufe der Saison gemacht wurden, auf dem anspruchsvollen Parcours unter Beweis stellen.
Teammanagerin Anna Wiese und Sportchef Edi Telser sehen in der Rundfahrt eine grosse Herausforderung. Telser betont, dass die Berge hoch und das Niveau fast noch höher sein werden und dass das Team sowohl zum Lernen als auch zur Bestätigung der erzielten Fortschritte antritt.
Anna Wiese betrachtet die Tour de Romandie Féminin als erstklassige Gelegenheit zur Weiterentwicklung, sowohl in individueller Hinsicht als auch im Kollektiv. «An der Tour de Suisse haben unsere Athletinnen ihre ersten Erfahrungen im Vergleich mit den Weltbesten gemacht, an der Portugal-Rundfahrt haben wir als Team erstmals wirklich hervorragend funktioniert. Nun gilt es, von diesen Erkenntnissen zu profitieren, das hinzugewonnene Selbstvertrauen zu nutzen, als inspirierende Einheit aufzutreten und sich dem Heimpublikum bestmöglich zu präsentieren.»
Das Aufgebot für die Rundfahrt in der Westschweiz besteht aus sechs Athletinnen. Die 22-jährige Bündnerin Ginia Caluori hat sich an der Tour de Suisse überraschend in der erweiterten Spitze eingereiht. Sie beendete alle vier Etappen in den Top 25 und die Landesrundfahrt auf Platz 21. Sie wird insbesondere in der zweiten Etappe mit der Bergankunft in La Tzoumaz bestrebt sein, den Kontakt mit den Besten möglichst lange zu halten, heisst es bei Nexetis.
Die gleichaltrige Bernerin Jasmin Liechti wiederum hat im Juli in der Gesamtwertung der Portugal-Rundfahrt triumphiert. Obwohl sie flaches Gelände bevorzugt, wird sie am ersten Tag im Zeitfahren hinauf nach Villars-sur-Ollon versuchen, sich in ihrer bevorzugten Sparte in Szene zu setzen. Komplettiert wird die Equipe von der Bündnerin Anina Hutter, die an der Mountainbike-EM mit Rang 2 im U23-Rennen brillierte, sowie der Aargauerin Lea Huber, der Solothurnerin Noelle Ingold und der Slowenin Nika Bobnar.

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