Muli Cycles ruft Bauteil an Lastenvelos zurück

Der Lastenvelo-Hersteller Muli Cycles startet den kostenlosen Austausch eines sicherheitsrelevanten Bauteils. Kundinnen und Kunden können online prüfen, ob ihr Zweirad betroffen ist. Der Austausch soll einfach sein.

Aline Kuenzler, Autorin (aline.kuenzler@velogisch.ch)
Rückruf, News, 18.09.2025

Der deutsche Lastenvelo-Hersteller Muli Cycles hat ein konstruktives Problem an einem Bauteil seiner Lastenvelos festgestellt und kündigt einen kostenlosen Austausch für alle betroffenen Modelle an. 

Nach Angaben des Unternehmens betrifft der Rückruf den höhenverstellbaren Vorbauadapter sowie den dazugehörigen Schnellspannhebel. Die zwei Produkte stammen vom Zulieferer Satori.

Was ist das Problem bei Muli Cycles?

Im Inneren des Schnellspannhebels sitzt eine sogenannte Tonnenmutter. Laut Muli Cycles weisen einzelne Exemplare dieses Bauteils Fertigungstoleranzen auf, die sich negativ auf die Haltbarkeit und damit auf die Sicherheit auswirken könnten.

«Unsere Qualitätsanforderungen stimmen in diesem Punkt nicht mit denen des Zulieferers überein», heisst es vonseiten Muli Cycles.

Muli tauscht Produkt aus

Um das Problem zu beheben, hat Muli Cycles die betroffene Komponente in Deutschland in höherer Qualität nachproduzieren lassen. Die neuen Teile sollen nun allen Besitzerinnen und Besitzern betroffener Velos zugeschickt werden – inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung zum einfachen Austausch. Der Einbau sei unkompliziert und in wenigen Minuten erledigt.

Muli Cycles Cargobike prüfen

Wer wissen möchte, ob das eigene Lastenvelo betroffen ist, kann die Rahmennummer auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite überprüfen. 

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