AKS subventioniert Cargobikes in der Innerschweiz

Die Albert Koechling Stiftung subventioniert im Rahmen eines Förderprogramms den Kauf von E-Lastenvelos. Vom Angebot profitieren können Firmen in der Innerschweiz.

Fabian Baumann, Redaktor (fabian.baumann@velojournal.ch)
News, 09.03.2023

Die Albert Koechlin Stiftung (AKS) unterstützt zum zweiten Mal in Folge Innerschweizer Betriebe bei der Anschaffung eines Lastenvelos.

Im Rahmen des Projekts «clever unterwegs» können Unternehmen mit Geschäftssitz in Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz und Uri Subventionen für E-Cargobikes beantragen.

Die Luzerner Stiftung übernimmt 60 Prozent der Anschaffungskosten eines E-Lastenvelos. Voraussetzung ist, dass die Betriebe das Cargobike für Fahrten einsetzen, die sonst mit dem Auto oder Lieferwagen gemacht würden.

Verschiedene Lastenvelo-Modelle zur Auswahl

Am Angebot interessierte Unternehmen können zwischen verschiedenen Modellen wählen.

Subventionen sind für das Urban Arrow «Cargo XL», das Tern «GSD», das dreirädrige Christiania-Bike, das E-Bullitt sowie für einen Anhänger von Hinterher verfügbar.

Damit stehen unterschiedliche E-Cargobikes für ein breites Einsatzgebiet zur Wahl.

«Das aktuelle Bewerbungsfenster ist offen, bis alle in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Modelle vergeben sind», teilt die AKS mit.

Cargobikes stossen auf Interesse

Im Frühling 2022 meldeten zahlreiche Innerschweizer Unternehmen Interesse am Angebot der Stiftung an. 18 Firmen konnten mit Stiftungsgeldern ein Lastenvelo anschaffen.

«Die Betriebe, die wir mit diesem Angebot unterstützen konnten, setzen ihre E-Cargobikes seither begeistert ein», sagt AKS-Projektleiter Andreas Merz.

Bei der Luzerner Trigonet AG werde das Lastenvelo auch von Lernenden gefahren, die noch keinen Auto-Führerausweis besitzen, so Merz. Und die Oeco Plus AG aus Nidwalden, die das E-Cargobike für Fahrten zu Unterhaltsarbeiten ihrer Liegenschaften nutze, spare Zeit, weil es schneller als mit dem Auto gehe.

Die AKS engagiert sich mit dem Projekt «clever unterwegs» laut eigenen Angaben mit namhaften Beträgen für eine neue Mobilitätskultur. Gemeinsam mit Partnern der Wirtschaft, der öffentlichen Hand und der Zivilgesellschaft will die AKS in der Innerschweiz konkrete Schritte auslösen, damit Menschen sich bewusster fortbewegen, Fahrzeuge teilen, Waren und Personen in überlegter Weise transportieren – so klimafreundlich und auf so wenig Fläche wie möglich, um die Lebensqualität zu steigern und natürliche Ressourcen zu schonen. 

Neben den Programmen «clever unterwegs im Veloverkehr» engagiert sich die Stiftung im Bereich Pendlermobilität zusammen mit Unternehmen, im Bereich Mobilitätsangebot in Quartieren, im Bereich Fussverkehr gemeinsam mit Gemeinden und  für die Unterstützung innovativer Projektideen mit finanziellen Beiträgen.

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