Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
17.06.2025
Am Sonntag, 15. Juni 2025, feierte der Freipass Lukmanier einen fulminanten Auftakt. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten fast 1000 Menschen die einmalige Gelegenheit, den Lukmanierpass autofrei zu erleben.
Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
17.06.2025
Der erste autofreie Tag am Lukmanierpass lockte rund 1000 Velobegeisterte an. (Foto: Nicola Demaldi)
Der erste Freipass am vergangenen Sonntag war der Startschuss zur neuen Eventserie «FreiPass Graubünden». Ausgewählte Alpenpässe werden temporär für den motorisierten Verkehr gesperrt und exklusiv für alle geöffnet, die aktiv unterwegs sind. Ob auf dem Rennvelo, dem Gravelbike oder Mountainbike, auf Rollschuhen oder zu Fuss – fast 1000 Personen pilgerten am 15. Juni auf den Lukmanierpass.
Vier Stunden lang gehörte der Lukmanierpass ausschliesslich den aktiven Verkehrsteilnehmenden. Die rund 20 Kilometer lange, autofreie Strecke von Fuorns/Platta bis Campra bot ein sicheres und entspanntes Passerlebnis. Sportliche Velofahrerinnen und Velofahrer kamen ebenso auf ihre Kosten wie Familien und Geniesser.
«Es ist einfach schön zu sehen, wie alle – auch Kinder – freudig aufs Velo steigen, wenn der Weg sicher ist.»
Simon Wahl, Pro Velo Graubünden
Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv, heisst es auf Seite der Veranstalter. Besonders gelobt worden sei die einzigartige Atmosphäre und die Möglichkeit, den Lukmanierpass ohne Motorenlärm in vollen Zügen zu geniessen. Die Stimmung entlang der Strecke war spürbar «patgific» – wie die Bündner so schön sagen.
«Es ist einfach schön zu sehen, wie alle – auch Kinder – freudig aufs Velo steigen, wenn der Weg sicher ist», freut sich Simon Wahl, Geschäftsleiter von Pro Velo Graubünden und Mitinitiant der FreiPass-Serie. «Dass der Anlass ohne Zwischenfälle verlief und auf so grosses Interesse gestossen ist, zeigt, wie wertvoll sichere Räume für die aktive Mobilität sind.»
«Besonders erfreulich war die Mischung aus vielen Einheimischen sowie Gästen aus anderen Regionen und dem Tessin», ergänzt Nicole Weber, Geschäftsführerin von Disentis Sedrun Tourismus und Mitglied des Organisationskomitees des Passevents. Auch die Tessiner Partner seien rundum zufrieden: Eine Wiederholung des autofreien Tags am Lukmanier ist für die Organisatoren keine Frage.
Der Lukmanierpass war der Auftakt von vier autofreien Pass-Erlebnissen in Graubünden. Schon am 29. Juni 2025 folgt der nächste FreiPass über den Splügenpass nach Italien – ebenfalls eine Premiere für den aktiven Verkehr. Im Spätsommer folgen der autofreie Umbrailpass (Stilfserjoch) am 30. August und der etablierte slowUp Mountain Albula am 7. September.

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