Aline Kuenzler,
Autorin
(aline.kuenzler@velojournal.ch)
News,
01.07.2025
Ohne Abgase, dafür mit viel Sonnenschein genossen Tausende den autofreien Splügenpass als Auftakt der «FreiPass»-Serie 2025.
Aline Kuenzler,
Autorin
(aline.kuenzler@velojournal.ch)
News,
01.07.2025
Ambitionierte und genissende Velofahrer und Skaterinnen erklimmen den autofreien Splügenpass. (Bild: zvg)
Am Sonntag, 29. Juni 2025, verwandelte sich der Splügenpass für einen Tag in ein stilles, autofreies Paradies für alle, die sich gerne aktiv in den Bergen bewegen. Zum ersten Mal überhaupt wurde die hochalpine Passstrasse im Rahmen der «FreiPass»-Serie komplett für den motorisierten Verkehr gesperrt – und stattdessen für Velofahrende, Rollski-Läuferinnen und -Läufer und Wandernde geöffnet. Über 7’000 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, davon mehr als tausend von der Schweizer Seite aus, um die 25 Kilometer lange Strecke zwischen Splügen (GR) und Campodolcino (IT) ohne Lärm und Abgase zu erleben.
Bei strahlendem Wetter und bester Stimmung schlängelten sich Familien mit Kindern, E-Bike-Geniesser, ambitionierte Rennradfahrerinnen und Rollski-Athleten über die zahlreichen Serpentinen. Für viele war es nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein klares Zeichen dafür, wie attraktiv verkehrsfreie Mobilität in den Alpen sein kann.
«Die Stimmung war unglaublich, der Anlass harmonisch und unfallfrei», bilanziert Andrina Brodbeck von Pro Velo Graubünden. Die hohe Teilnehmerzahl habe deutlich gezeigt, wie gross das Bedürfnis nach sicheren, vom Autoverkehr getrennten Velorouten sei – besonders auch für Familien und ältere Menschen. Auch auf italienischer Seite war die Begeisterung spürbar: Mit über 5’600 Teilnehmenden war der Ansturm sogar noch grösser als erwartet. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Valtellina Turismo bezeichneten alle Beteiligten als vollen Erfolg.
Reto Thörig, Geschäftsführer von Viamala Tourismus, und Luisa Baselgia von der Gemeinde Rheinwald zeigten sich ebenso überzeugt: «Der erste «FreiPass» Splügen war ein Ereignis, das in Erinnerung bleibt – und sicher nicht das letzte seiner Art.» Am 30. August folgt der «FreiPass» Umbrail, bevor der «slowUp Mountain» Albula am 7. September den diesjährigen Schlusspunkt der Veranstaltungsreihe setzt. Das Ziel bleibt klar: Mehr Raum für aktive Mobilität in den Alpen – sicher, klimafreundlich und erlebbar für alle.

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