Akkuprobleme bei Specialized weiten sich aus

Specialized hat im Mai 2021 einige E-Bike-Akku zurückgerufen. Nun hat der Velohersteller den Rückruf nochmals ausgeweitet.

Laurens van Rooijen, Autor

Laurens van Rooijen, Autor (lvr@gmx.ch)
Rückruf, News, 06.09.2022

 

Der Akku ist ein zentrales Element moderner E-Bikes. Umso blöder, wenn es zu Problemen mit dem Stromspeicher kommt. Das musste Specialized erfahren.

Wegen Dichtigkeitsproblemen startete der US-Fahrradhersteller im Mai 2021 eine Rückrufaktion für Akkus, die an den E-Mountainbike-Modellen «Turbo Levo» und «Kenevo» der ersten Generation verbaut waren. Diese wurden zwischen November 2017 und März 2019 gefertigt.

Beim seitlich am Akku angebrachten Bedienfeld konnte zum Beispiel beim wiederholten Reinigen per Hochdruckreiniger an einer bestimmten, sehr kleinen Stelle Wasser bis zur Schutzplatine des Akkupacks gelangen.

Dies konnte dann wiederum Kurzschlüsse oder bei ausreichendem Ladezustand auch Brände auslösen.

Rückruf wird ausgeweitet

In einem von CEO Scott Maguire unterzeichneten, auf der Unternehmens-Website veröffentlichten Schreiben weist Specialized jetzt darauf hin, dass es weitere Teilenummern und Herstellungsdaten gebe, die vom freiwilligen Rückruf betroffen sind.

Möglicherweise betroffene Fahrerinnen und Fahrer sollen per E-Mail und mittels einer Benachrichtigung in der «Turbo Mission Control»-App kontaktiert werden, kündigt das Unternehmen an.

Die Reparatur von betroffenen Akkupacks erfolgt kostenlos bei autorisierten Fachhändlern. Dabei wird das Bedienfeld neu verklebt, um es effektiver abzudichten.

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