Akkuprobleme an E-Mountainbikes von Specialized

Der Fahrradhersteller Specialized ruft E-Mountainbikes der ersten «Turbo Levo»- und «Kenevo»-Generationen zurück. Bei den betroffenen Modellen könnte Wasser in Akkupacks der Serie M1 eindringen.

Fabian Baumann, Redaktor (fabian.baumann@velojournal.ch)
News, 28.05.2021

Der US-Fahrradhersteller Specialized hat eine Rückrufaktion für E-Mountainbikes der ersten «Turbo Levo»- und «Kenevo»-Generationen gestartet. An diesen Bikes wurden Akkupacks der Serie M1 verbaut. Laut Specialized besteht die Gefahr, dass über die Dichtungen des Bedienfeldes Wasser in die Stromspeicher eindringen kann. Dies kann zu grösseren Schäden und im Extremfall zu einem Kurzschluss und Akkubrand führen.

Die Gefahr ist laut der Velomarke relativ klein. Weniger als 15 Prozent der Akkupacks seien betroffen. Dennoch geht der Hersteller auf Nummer sicher und ruft betroffene E-Mountainbikes zur Kontrolle beim Velohändler zurück.

Welche Modelle sind betroffen?

Betroffene E-Mountainbikes des Typs «Turbo Levo» wurden zwischen 2016 und 2021, solche des Typs «Kenevo» in den Jahren 2018 und 2019 gefertigt. Laut Specialized muss das Akkupack mithilfe eines 6-mm-Inbusschlüssels aus dem Bike ausgebaut werden, um den Aufkleber lesen zu können. Wenn der Aufkleber unleserlich ist oder fehlt, sollte das E-Mountainbike zur Überprüfung zum nächstgelegenen Velohändler gebracht werden. Gleiches gilt für Bikebesitzerinnen und -besitzer, die sich den Ausbau des Akkus nicht selbst zutrauen.

Vom Rückruf betroffene Akkus können von Fachhändlern nach dem Ausbau identifiziert und repariert werden. Dabei wird das Bedienfeld neu verklebt, um es besser abzudichten und Wasser draussen zu halten.

 

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