Julie Nielsen,
Redaktorin
(julie.nielsen@velojournal.ch)
News,
02.09.2021
Die Wahrscheinlichkeit als Radsportler zur Weltspitze zu gehören, ist abhängig vom Geburtsland. Die meisten Profis stammen aus Italien, Frankreich und Belgien. Luxemburger haben aber grössere Chancen vorne mitzumischen.
Julie Nielsen,
Redaktorin
(julie.nielsen@velojournal.ch)
News,
02.09.2021
Mit dem Professional Athlete Index wird untersucht, wie wahrscheinlich es für junge Männer ist, Profisportler zu werden.
Die neue Studie zeigt: Am meisten Veloprofis weltweit stammen aus den traditionellen europäischen Radsportnationen. Italien, Frankreich und Spanien – die Länder mit den drei prestigeträchtigsten Velorennen Giro d’Italia, Tour de France und Vueta – befinden sich auf den vorderen Rängen. Dort findet sich auch Belgien, dessen Landsmann Eddie Merckx als einer der grössten Velorennfahrer aller Zeiten gilt. Und auch die Niederlande, die für ihre hervorragende Veloinfrastruktur bekannt sind, bringen viele Top-Veloprofis hervor.
Die Chance, Veloprofi auf Weltklasseniveau zu werden, ist aber für einen in Luxemburg geborenen Mann am höchsten. Laut Studie schafft es 1 von 1949 im Untersuchungszeitraum geborenen Männern zum Topathleten. Auch die in den anderen kleinen oder bevölkerungsarmen Staaten Montenegro, Namibia, Island oder Estland geborenen Männer haben hohe Chancen, Veloprofi zu werden.
Italien ist eine Velonation, gefolgt von Frankreich und Belgien. Doch am wahrscheinlichsten ist es für einen Luxemburger, Veloprofi zu werden. (Grafik: ZVG)
Die Schweiz befindet sich im vorderen Mittelfeld. So liegt die Schweiz auf Platz 15 im Weltranking mit 2 % aller aktiven Veloprofis. Bei der Wahrscheinlichkeit für Männer, Veloprofi zu werden, reiht sich die Schweiz hinter weiteren kleinen Staaten auf Platz 12 ein.
Für die Studie wurden die 35 weltweit beliebtesten Sportarten analysiert. Darunter auch der Radsport. Für jede Sportart erfassten die Forscher die Gesamtzahl und die Nationalität der Athleten, die an internationalen Wettkämpfen weltweit teilnehmen.
Anschliessend wurden diese Daten kombiniert, um auszuwerten, welches Land am meisten Athleten hervorbringt. Danach wurde auf Länderebene das Verhältnis zwischen Athleten und Männern, die zwischen 1992 und 2003 geboren wurden, den im gleichen Zeitraum geborenen Nichtsportlern gegenübergestellt. Heraus kam ein Index, der einerseits aufzeigt, wie viele Prozent der Spitzensportler aus welchem Land stammen und andererseits wie hoch – je nach Geburtsland – die Wahrscheinlichkeit steht, Profisportler zu werden.

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