Seit sechs Jahren ist der 3. Juni der weltweite Tag des Velo. 2018 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) das Datum zum «World Bicycle Day» erklärt. Die UN ruft dazu auf, dem Velo mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
Für die Vereinten Nationen steht das Velo exemplarisch für eine nachhaltige Mobilität. Radfahren habe unter anderem einen positiven Effekt auf das Klima, heisst es in der verabschiedeten UN-Deklaration.
Velolobby stellt Forderungen auf
Die Schweizer Velolobby nutzt das Datum, um einen Forderungskatalog an den Bund zu richten. Die Mitfinanzierung von Veloinfrastrukturen durch den Bund müsse von heute rund 1 % der gesamten Verkehrsinvestitionen auf mindestes 5 % erhöht werden, teilt Pro Velo mit. Zur Finanzierung schlägt die Organisation eine Erhöhung des Finanzierungsanteils in Agglomerationsprojekten und eine Teilzweckbindung der Spezialfinanzierung Strassen vor.
Damit sei es aber noch nicht getan. «Mit einer Ausbildungsoffensive sollen mehr Fachleute für Veloplanung aus- und weitergebildet werden», sagt Pro-Velo-Präsident Matthias Aebischer. Vorbild dafür sei die kürzlich lancierte Bildungsoffensive «Gebäude» des Bundes.
Ferner müssten auch das Verkehrsrecht und die technischen Normen velofreundlicher ausgestaltet werden und für Gemeinden, Kantone und Fachleute solle es eine Auskunfts- und Beratungsstelle geben. «Solche gibt es bereits in Ländern wie den Niederlanden und Dänemark», heisst es bei Pro Velo.







