Radrennfahrerin im Ziel bedrängt

Am 4. Oktober hat die Radrennfahrerin Lorena Wiebes das Eintagesrennen Binche-Chimay-Binche gewonnen. Nach dem Sieg machte ein Video auf Social Media die Runde, das zeigt, wie sie von einem Offiziellen bedrängt wird.

Fabian Baumann, Redaktor (fabian.baumann@velojournal.ch)
News, Sport, 07.10.2022

Es sind Bilder, die es so nicht geben sollte. Die 23-jährige Radrennfahrerin Lorena Wiebes hat beim Eintagesrennen Binche-Chimay-Binche soeben ihren 23. Sieg in dieser Saison errungen.

Nach dem Sprintsieg ringt sie im Ziel um Luft – und wird dabei ständig von einem UCI-Offiziellen in gelber Weste an Schulter und Rücken angefasst. Verständlicherweise behagt ihr das nicht. Wiederholt schiebt sie die Hand des Offiziellen von sich weg.

Als sie ihm davon fährt, rennt der ältere Herr in gelber Weste ihr hinterher und fasst sie erneut an. Am Ende kann Wiebes den Mann abschütteln und den Sieg mit ihren Kolleginnen des «Team DSM» feiern.

Video sorgt für Kontroverse auf Twitter

Auf Twitter sorgten die Bilder nach dem Rennen für Diskussion und Empörung. Es sei absolut unnötig und inakzeptabel, dass eine Sportlerin (dasselbe gilt auch für einen Sportler) im Ziel ständig von einer fremden Person angefasst werde, so der Grundtenor. Ganz besonders, da Lorena Wiebes die Situation offenkundig unangenehm war und sie das dem Mann auch zu verstehen gab.

Ob die Geschichte für den Offiziellen ein Nachspiel hat, ist nicht bekannt. Weder die UCI, noch Wiebes oder «Team DSM» gaben nach dem Rennen am 4. Oktober Stellungsnahmen dazu ab.

 

 

 

 

 

 

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