Die autofreie Strecke gehört am Slowup Brugg den Velos. (Foto: ZVG)
Der Slowup in Brugg ist keineswegs eine Premiere. Bereits zum elften Mal findet der autofreie Breitensportanlass zwischen Lupfig und Rüfenacht AG statt. Am kommenden Sonntag, 11. August sind 33 Kilometer Strasse in der Region Brugg für den unmotorisierten Verkehr reserviert. Zum ersten Mal gibt es als kleines Andenken an die gemeinsame Fahrt die «Slow-Up Vignette».
Der orangene Textil-Kleber soll Velorahmen oder Helme als Farbtupfer zieren und das ganze Jahr an die gemeinsame Ausfahrt erinnern. Eine Vignette kostet fünf Franken, wodurch der Anlass in Brugg zusätzlich unterstützt wird.
Nach den schlechten Nachrichten des vergangenen Herbstes scheint es bei Simplon wieder bergauf zu gehen. Mit klarer strategischer Ausrichtung, neuen Produkten und dem Bekenntnis zum Produktionsstandort Vorarlberg will das Unternehmen ein starkes Zeichen für die Zukunft setzen.
Grundlage dafür ist die Übernahme durch die auf Unternehmensbeteiligungen spezialisiert Firma SOL Capital Management aus Wien. Die neuen Eigentümer sichern laut Pressemitteilung nicht nur die rund 140 Arbeitsplätze, sondern schaffen auch die Grundlage für weiteres Wachstum. Der neue CEO Christoph Mannel wird als Co-Investor bei Simplon agieren. Mannel stiess nach sechseinhalb Jahren bei der Accell Group, wo er als CCO und R&D Director Sports tätig war, Mitte Dezember 2024 auf Wunsch der neuen Eigentümer zu Simplon.
Die neue Vignette des Slowup Brugg. (Bild: ZVG)
Rahmenprogramm für alle
Nicht nur zur gemeinsamen Ausfahrt, sondern auch zu einem umfassenden Rahmenprogramm lädt der Anlass ein. In Muri können sich Kinder auf das Mini-Turnen mit Bällebad und in Brugg am Festplatz auf eine Kletterwand freuen. Entlang der Velostrecke sind Infostände, Verpflegungsstände und Unterhaltung geplant.
Schliesslich steht aber das gemeinsame Bewegen abseits des motorisierten Verkehrs im Zentrum. Gegenüber der Aargauer Zeitung fasst Hörby Künzi, Organisator und Vereinspräsident von Pro Velo Brugg-Windisch zusammen: «Am Slowup kann man erleben, wie risikofreies Fahren und das Unterwegssein mit Kindern gelingen kann», so der vierfache Vater. «Das sorgt für positive Aha-Erlebnisse.»