Orange Bikes lebt weiter

Im Dezember hat die britische Kult-Bikemarke Orange Bikes Insolvenz angemeldet. Nun zeichnet sich eine Rettung ab. Eine Umstrukturierung soll den Weg in die Zukunft ebnen.

Laurens van Rooijen, Autor (lvr@cyclinfo.ch)
News, 02.02.2024

Ende 2023 machten sich noch viele Fans von Orange Bikes Sorgen um den Fortbestand der britischen Kult-Bikemarke. Nun wird klar, dass in der Geschichte des im Jahr 1988 von Lester Noble und Steve Wade gegründeten Mountainbike-Spezialisten ein neues Kapitel in Angriff genommen wird.

Das Unternehmen bleibt im Besitz von Ash Ball und übernimmt im Zuge der Restrukturierung seinen britischen Rahmenhersteller. Die beiden Unternehmen werden operationell wie räumlich zusammengeführt. Nahtlose Arbeitsabläufe von der Anlieferung der Alubleche und Rohrsätze über den anschliessenden Rahmenbau bis zur Montage kompletter Mountainbikes sollen dabei für mehr Effizienz sorgen.

«Engagement für die britische Fahrradherstellung»

«Mit dieser Übernahme können wir unsere Abläufe rationalisieren und einen effizienteren Produktionsprozess schaffen», heisst es dazu in einer Pressemitteilung von Orange Bikes. Ein neuer Firmensitz wird nur wenige Kilometer vom bisherigen Standort entfernt bezogen und die Rahmenfertigung wie die Fahrradmontage unter einem Dach vereint.

«Durch diese Integration haben wir eine bessere Kontrolle über den Herstellungsprozess und können die höchsten Qualitätsstandards für unsere Mountainbikes gewährleisten. Dieser Umzug stärkt nicht nur unsere Position in der Branche, sondern unterstreicht auch unser Engagement für die britische Fahrradherstellung», so Orange Bikes weiter.

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