Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
04.10.2021
Nino Schurter und Claudio Caluori treten am 9. Oktober auf der Worldcup-Downhillstrecke in Lenzerheide zu einem E-Bike-Rennen an. Damit sammeln sie Spenden für «Pump for Peace»-Projekte.
Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
04.10.2021
Nino Schurter gehört ohne Zweifel zu den erfolgreichsten Mountainbikern. Im Lauf seiner Karriere gewann der 35-Jährige unter anderem Medaillen bei Olympischen Spielen sowie neun Weltmeistertitel. Und auch Claudio Caluori verbuchte auf dem Bike zahlreiche Siege, bevor er als Kommentator die Seite wechselte und heute mit seiner Firma Velosolutions Pumptracks baut.
Das Engagement des 44-Jährigen ist mit ein Grund für das Rennen, das er sich mit Schurter liefert. Auf der Worldcup-Downhillstrecke in Lenzerheide messen sich die zwei über insgesamt 25 Aufstiege und Abfahrten. Dabei legen sie mehr als 10‘000 Höhenmeter zurück. Wer die 25 Runden als erster beendet, hat gewonnen.
Das Spektakel dient einem guten Zweck: Ziel sei es, eine Million Euro für «Pump for Peace»-Projekte in Ländern auf der ganzen Welt zu sammeln und somit den Radsport für alle zugänglich zu machen, sagen die zwei Athleten. Zuschauerinnen und Fans könnten vor und währen des Rennens Geld spenden. Ihre Sponsoren beteiligten sich ebenfalls an der Aktion, heisst es bei Schurter und Caluori.
Treten für den guten Zweck gegeneinander an: Claudio Caluori (links) und Nino Schurter. (Fotos: ZVG)
Mit Velosolutions baut Caluori nicht nur Pumptracks, sondern verfolgt auch ein karitatives Ziel. «Die ‘Pump for Peace’-Initiative soll Kindern und Jugendlichen einen gesunden, respektvollen und toleranten Lebensstil näherbringen», sagt der 44-Jährige.
Darum arbeite seine Firma mit Regierungen, lokalen Organisationen und privaten Unternehmen zusammen, um Pumptracks in benachteiligte Gebiete zu bringen. Im Lauf der Jahre entstanden so bereits Strecken in verschiedenen afrikanischen Ländern sowie in Israel.
Mit dem Spendenrennen soll nun Geld für weitere Projekte zusammenkommen. Laut Caluori warten Pumptracks in Südafrika, Uganda, Äthiopien, in Jugenddörfern in Israel, Palästina, Iran, Tobago, im Navajo-Reservat in den USA, in Armenien und weiteren Ländern darauf, gebaut zu werden.
Claudio Caluori nimmt die Zuschauer mit auf eine Kursbesichtigung.

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