Ruhe in Frieden, Thomas!

Mit Thomas Lösch hat die Schweizer Velo-Szene einen ebenso findigen wie eigenwilligen Kopf verloren. Der Gründer und Besitzer von Velowerk verstarb vor wenigen Tagen nach kurzer, schwerer Krankheit.

Laurens van Rooijen, Autor (lvr@cyclinfo.ch)
News, 29.08.2024

Der Lebenslauf von Thomas Lösch war alles andere als gewöhnlich: Nach dem Gymnasium und dem Studium der Philosophie eröffnete er 1981 in Schaffhausen das Fachhandelsgeschäft Velowerk.

Von dort aus beschränkte sich Lösch nicht auf den Verkauf von Velos aller Art. Als passionierter Velofahrer und cleverer Tüftler fand er immer Möglichkeiten, bestehende Produkte zu optimieren. So entstanden seine eigenen «Werx»-Modelle, zunächst auf der Basis von Serienmodellen von Velotraum und Dahon.

Als Gründer der Marke Tern holte Josh Hon auch Thomas Lösch als Berater in sein Team. Dank dessen Rückmeldungen und Ideen wurden die Faltvelos langlebiger und einfacher zu warten – die PU-Einsätze an den Scharnieren der Tern-Faltvelos gehen zum Beispiel auf ihn zurück. Auch im Zuge der Entwicklung des kompakten Lastenvelos «GSD» brachte Lösch immer wieder Vorschläge zur Optimierung ein.

Keine halben Sachen

Halbe Dinger, Kompromisse und Diplomatie waren nie die Sache von Thomas Lösch: Wenn ihm etwas missfiel, teilte er das den Zuständigen und Verantwortlichen klipp und klar mit – aber immer mit dem Ziel, am Schluss ein besseres Produkt auf die Räder zu stellen oder Abläufe effizienter zu gestalten.

Dies machte ihn zu einem begehrten Berater für Hersteller und einem spannenden Interviewpartner für Medienschaffende. Bis zu seinem Ableben führte Thomas Lösch das Velowerk in Schaffhausen und war dadurch auch immer nah am Puls des Fachhandels.

Und wegen seiner Rolle als Berater war er auch an Fachmessen anzutreffen, nicht nur an der Eurobike, sondern auch an der Taipei Cycle Show und der Taichung Bike Week. Die Schweizer Velo-Szene hat mit Thomas Lösch einen Quer- und Charakterkopf mit enormer Erfahrung und viel Sachverstand verloren.  

Sportbrillen dienen nicht nur dazu, die Augen vor Fahrtwind, tiefhängenden Ästen und aufgewirbeltem Dreck zu schützen. Sie sollen auch UV-A-, UV-B- und Infrarot-Strahlung eliminieren und im Idealfall Kontraste verstärken. Denn nur so können Unebenheiten auch bei suboptimalen Lichtverhältnissen sicher erkannt werden.

Die neue, mehrfach beschichtete «Flux»-Linse von BBB Cycling ist ausgesprochen kontrastreich, filtert nicht essenzielles Licht in bestimmten Wellenlängen heraus und sorgt so für eine schärfere und klarere Sicht auf die Strasse oder den Trail sowie eine Entlastung der Augen. Die neuen «Flux»-Linsen sind ab sofort in vier Farbtönen und passend für die leichten, biobasierten «Valor»-Rahmen (empfohlener Verkaufspreis Fr. 119.90) sowie für die bewährten «Chester»-Rahmen (empfohlener Verkaufspreis Fr. 85.–) erhältlich.

Plattform-Pedal mit anpassbaren Pins

Wer per Mountainbike die Grenzen des Fahrbaren in anspruchsvollem Gelände auslotet und dabei auf Klickpedale verzichtet, ist auf Plattform-Pedale angewiesen, die den Füssen sicheren Halt bieten.

Darum hat Race Face die neuen «Turbine»-Pedale (empfohlener Verkaufspreis Fr. 189.90) auf maximalen Grip ausgelegt. Dafür sorgen die konkave, asymmetrische Form des aus Aluminium gefrästen Pedalkörpers und elf in der Höhe justierbare Pins pro Seite. Dank dem langlebigen Lager- und Gleitbuchsen-System dreht die Stahlachse auch nach längerem Einsatz noch leicht.

Wie von Race Face gewohnt, sind die ebenso robusten wie flach bauenden «Turbine»-Pedale in sieben Farben erhältlich. Somit schraubt man ausser eine Extraportion Grip und Vertrauen in technischen Sektionen auch einen echten Hingucker ans Mountaibike.

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