Luzerner Schützen radeln ans Eidgenössische Schützenfest

Mit Muskelkraft statt Benzin: Eine Luzerner Schützen-Delegation reiste mit dem Velo ans Eidgenössische Schützenfest nach Chur. Die Aktion setzte ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und gelebte Tradition.

Julie Nielsen, Redaktorin (julie.nielsen@velojournal.ch)
News, 18.06.2026

Wer ans Eidgenössische Schützenfest reist, denkt meist an konventionell angehauchte Transportmittel wie Auto oder Zug. Das Organisationskomitee der letzten Austragung im dem Kanton Luzern wählte dieses Jahr jedoch einen anderen Weg: Sie machte sich mit dem Velo auf den Weg nach Chur. Die Schützinnen und Schützen legten die Strecke gemeinsam zurück und bewiesen, dass Tradition und nachhaltige Mobilität bestens zusammenpassen.

Mir sind mit dem Velo da

Die Aktion passt zu einer Entwicklung, die auch in anderen Bereichen des Schweizer Sports sichtbar wird. So gilt der amtierende Schwingerkönig Armon Orlik als leidenschaftlicher Velofahrer. Der Bündner nutzt das Fahrrad regelmässig im Alltag und greift nur dann auf das Auto zurück, wenn es zwingend notwendig ist. Seine bodenständige Haltung zum Velofahren machte ihn weit über die Schwingerszene hinaus bekannt. Damit zeigt einer der erfolgreichsten Athleten Schweizer Traditionssportarten, dass das Fahrrad nicht nur Sportgerät, sondern auch ein praktisches Verkehrsmittel für den Alltag sein kann.

Die Luzerner Delegation setzte mit ihrer Fahrt nach Chur ein ähnliches Zeichen. Sie bewies, dass sich auch längere Distanzen mit dem Velo bewältigen lassen und dass der Weg oft genauso wertvoll ist wie das Ziel.

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