Laurens van Rooijen,
Autor
(lvr@cyclinfo.ch)
News,
01.10.2024
Der Hersteller E*thirteen verkündet, mit seinen neuen «Sidekick»-Naben den Antrieb effektiv vom Fahrwerk entkoppelt zu haben. Der innovative Freilaufmechanismus unterbindet Pedalrückschlag und holt mehr aus dem Fahrwerk.
Laurens van Rooijen,
Autor
(lvr@cyclinfo.ch)
News,
01.10.2024
Seit es Mountainbikes mit einer Federung am Hinterrad gibt, wird darüber diskutiert, wie sich der Antrieb und das Fahrwerk beeinflussen. Während manche Hersteller damit werben, mit ihren aktiven Fahrwerken das Problem weitgehend entschärft zu haben, setzen andere die Kettenlängung beim Einfedern bewusst ein, um das Fahrwerk beim Treten straffer werden zu lassen.
Wer schon einmal mit einem langhubigen Mountainbike mit viel Federweg ohne Kette unterwegs war, weiss: Am besten funktioniert jedes Fahrwerk, wenn Tretlager und Hinterachse nicht per Kette verbunden sind, die die Bewegungsfreiheit des Hinterbaus einschränkt.
E*thirteen lanciert auch eine Vorderradnabe, aber die technischen Finessen stecken in den neuen «Sidekick»-Naben im Herzen des Hinterrads. (Foto: ZVG)
Genau diesen Effekt behauptet der Komponenten- und Teilespezialist E*thirteen nun mit seinen neuen «Sidekick»-Naben zu erzielen. Entscheidend ist dabei der neuartige Freilauf-Mechanismus der «Sidekick»-Naben.
Ausser den drei Sperrklinken, die in eine Verzahnung im Nabenkörper greifen und für den Kraftschluss zwischen Freilauf und Nabenkörper sorgen, läuft im sogenannten «Timed Pusher» eine vierte, deutlich kleinere Klinke mit. Diese dient ausschliesslich dem Timing und stellt sicher, dass die – im Leerlauf durch eine Feder zurückgehaltenen – Sperrklinken immer am tiefsten Punkt der Verzahnung im Nabenkörper gedrückt werden und somit einen zuverlässigen Eingriff gewährleisten.
Ein Blick auf das Innenleben der «Sidekick»-Nabe: Die Besonderheit ist das rot eloxierte, «Timed Pusher» genannte Teil – quasi eine vierte Sperrklinke. (Foto: ZVG)
Diese Konstruktion entkoppelt Antrieb und Hinterbau-Federung komplett, damit letztere ihr volles Potenzial entfalten kann. Das bringt mehr Traktion, eine konsistentere Leistung des Hinterbaus, mehr Kontrolle und weniger Ermüdung. Als Zusatzeffekt wird das Schlagen der Kette deutlich reduziert, was zu einer ruhigeren Fahrt führt – und das mit sehr geringer Reibung im System.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Hinterbau häufiger im mittleren Bereich des Hubs bleibt, wo die Federung besonders effizient arbeitet. Zudem lässt sich der Leerweg, den die «Sidekick»-Nabe vor dem Einrasten zurücklegt, ohne Werkzeug auf 12°, 15° oder 18° einstellen – je nach Federweg und Kinematik des Hinterbaus sowie persönlichen Vorlieben.

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