E-Mountainbike statt Motorrad: Honda zeigt ein Konzeptbike

Honda setzt nun auch auf Elektrovelos. An der Japan Mobility Show in Tokio hat der Motorradhersteller das Konzept eines E-Mountainbikes gezeigt. Im Modell steckt viel bewährte Fahrradtechnik.

Laurens van Rooijen, Autor

Laurens van Rooijen, Autor (lvr@cyclinfo.ch)
News, 14.11.2023

Vom Anfang ging in Tokyo die Japan Mobility Show 2023 über die Bühne. Diese neu konzipierte Messe ist für die japanischen Auto- und Motorrad-Produzenten ein Heimspiel.

Die bekannte Töffmarke Honda nutzte diese Gelegenheit, um ein E-Mountainbike-Konzept erstmals einem breiten Publikum zu zeigen.

Motorrad-Know-how im E-Mountainbike

Der Hauptrahmen und die Schwinge des gezeigten E-Mountainbikes werden laut Honda im gleichen Aluminium-Gussverfahren gefertigt, wie es sich in der Produktion von Rahmen für Motorräder bewährt hat.

Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem legendären «RN-01 G-Cross»-Downhillbike, mit dem Honda ab der Saison 2004 den Worldcup-Zirkus aufmischte, ist nicht von der Hand zu weisen.

Honda setzt auf bewährte Velotechnik

Anstelle einer gekapselten Kettenschaltung steckt nun ein Mittelmotor von Brose im markanten Rahmen. Der Akku ist fest im Rahmeninnern verbaut.

Von den Federelementen von Fox über die Shimano-Scheibenbremsen und die Laufräder von DT Swiss bis zur kabellosen Sram-«AXS»-Schaltung und der «Reverb AXS»-Variosattelstütze von Rock Shox sind am Konzept-E-Mountainbike viele Teile verbaut, die als branchenüblich und weit verbreitet gelten dürften.

Eine eigenständige Idee hatte Honda gleichwohl in Tokio am Start: einen Rollkoffer mit Akku und Werkzeugfach, mit dessen Hilfe sich das E-Mountainbike draussen in der Natur aufladen lässt.

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