«DTrike»: Trocken ans Ziel mit schwedischer Ingenieurskunst

Trocken ans Ziel: Das vollverkleidete E-Bike «DTrike» aus Schweden verspricht Schutz vor Wind und Wetter. Doch nach der Podbike-Pleite stellt sich die Frage: Hat das Konzept auf dem Markt eine echte Chance?

Fabian Baumann, Redaktor (fabian.baumann@velojournal.ch)
E-Bike, News, 23.01.2026

Auf dem Velo ist man der Witterung ausgesetzt – daran ändern auch Ponchos, Regenoveralls, Gamaschen oder Überdachungen wie der «Para Top» nur bedingt etwas. Der Wunsch nach echtem Wetterschutz bleibt bestehen.

Eine neue Antwort darauf liefert der Schwede Mikael Kjellman mit seinem «DTrike». Das vollverkleidete E-Bike-Dreirad verspricht trockene Fahrten bei jedem Wetter. 

Mit Frontscheibe, Dach und festen Seitenteilen bietet es Auto-ähnlichen Schutz. Praktisch: Hinter der Fahrerkabine gibt es einen Kofferraum, und auf dem Dach lässt sich weiteres Gepäck auf einem Gepäckträger festzurren.

Die Technik im Detail

  • Antrieb: 250-Watt-Motor mit 8-Gang-Schaltung.
     
  • Bremsen: Hydraulische Scheibenbremsen.
     
  • Masse: 2,44 m lang, 88 cm breit, 1,51 m hoch.

  • Gewicht: ca. 75 kg (Leergewicht).

Schatten der Vergangenheit 

Kjellman sucht aktuell nach Geldgebern für sein Herzensprojekt. Doch der Markt für vollverkleidete E-Bikes (Velomobile) ist ein hartes Pflaster. 

Das musste zuletzt das norwegische Projekt Podbike erfahren. Trotz Hype um das vierrädrige Modell «Frikar» meldete die Firma im Mai Insolvenz an. Hohe Kosten und Lieferkettenprobleme hatten die Finanzierungslücke zu gross werden lassen. Ob das «DTrike» diese Hürden meistern kann, wird sich zeigen.

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