Bike to Work hat gestartet

Am 1. September startet «Bike to Work». Wegen der Covid-19-Pandemie ist die Aktion vom Mai in die frühen Herbstmonate verschoben worden. Velofahrten, die an Homeoffice-Tagen zurückgelegt werden, zählen dieses Jahr ebenfalls.

Julie Nielsen, Redaktorin (julie.nielsen@velojournal.ch)
News, 01.09.2020

Die beliebte Veloaktion «Bike to Work» von Pro Velo startet mit mehr als 37’000 Teilnehmenden aus gut 1770 Betrieben. Auch bei der Aktion hinterlässt Covid-19 deutliche Spuren. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich dieses Jahr ein Viertel weniger Betriebe und nur halb so viele Teilnehmer angemeldet. Grund dafür ist die anhaltende Unsicherheit bei Betrieben. Entsprechend wird vielerorts auf nicht-betriebsnotwenige Aktionen verzichtet.

Pro Velo hat ebenfalls auf die Schutzmassnahmen regiert und die Challenge von Mai/Juni auf September/Oktober verschoben. Auch hat der Verband berücksichtigt, dass nach wie vor viele Arbeitnehmer im Homeoffice arbeiten. Deshalb dürfen neu auch die an «Homeoffice-Tagen» gefahrenen Kilometer der Challenge angerechnet werden.

Trotz der tieferen Zahlen bei «Bike to Work» erlebt das Velo dieses Jahr einen regelrechten Aufschwung. Während des Lockdowns hat der Veloverkehr um 70 % zugenommen und Wartelisten, um bei Fahrradhändlern ein neues Velo zu kaufen, sind nach wie vor Realität.

Besser spät als nie

Noch bis zum 30. September können sich interessierte Betriebe bei «Bike to Work» anmelden. Parallel zu «Bike to Work» findet im September die Challenge «Cyclomania» statt, an der man auch als Einzelperson teilnehmen kann.

 

 

Foto: Ümit Y?ld?r via Unsplash     

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