Pete Mijnssen,
Chefredaktor
(pete.mijnssen@velojournal.ch)
News,
06.09.2024
Seit 19 Jahren fahren 16 Teams mit Veloverrückten am letzten August-Wochenende den Zürcher Hausberg Buchenegg hoch. Das Velojournal-Team Velorution fährt fast so lange mit.
Pete Mijnssen,
Chefredaktor
(pete.mijnssen@velojournal.ch)
News,
06.09.2024
Nur wer auf den letzten Metern nochmals «drücken» kann, hat Erfolgschancen auf eine gute Zeit. (Fotos: Laura Rivas Kaufmann)
Den «täglich grüsst das Murmeltier»-Moment hatten die 155 Fahrerinnen und Fahrer auch dieses Jahr, als sie dem 25. August entgegenfieberten. Denn der Weg ist und bleibt wie immer kurz und knackig: auf einer Distanz von 2,75 km und 237 Höhenmetern müssen Steigungen bis zu 12 % überwunden werden.
Und dies möglichst schnell. Was die Fittesten unter 10 Minuten schaffen, erledigen die Gemütlichen in doppelt so viel Zeit.
Von unten im Uhrzeigersinn: Peter Laager, Daniel Meier, Rolf Oppliger, Pete Mijnssen, Remo Mijnssen, Emil Bischofberger, Alek Affentranger. Nicht dabei waren Reto Althaus, Carlo Schmid und Tobias Walser.
Bei den Frauen fuhr Jutta Stienen von Los Caseras mit einer Zeit 11:15.90 Minuten auf den ersten Platz. Fast unglaubliche zwei Minuten schneller war Martin Brunner vom Team Traktor Ostwand mit 9:19.24 Minuten.
Damit war er nur fünf Sekunden langsamer als der letztjährige Sieger Cyrill Studach, der dieses Jahr mit einer Zeit von 9.43.70 Minuten auf dem dritten Platz landete.
Die hart erkämpfte Zehn-Minuten-Limite unterbot auch Emil Bischofberger vom Team Velorution mit 9.56.67 Minuten. Für die Generation Ü40 ist das eine beachtliche Leistung.
Mit diesem und weiteren Zugpferden schaffte es das Team Velorution dieses Jahr erstmals auf den dritten Platz, hinter den Carcrashers und dem Team Ostblock mit einer Gesamtzeit von 51:29.28 Minuten.
Da das Siegerteam eine Gesamtzeit von 52 Minuten unterschritt, sieht das Reglement vor, dass deren Starter beim nächsten Mal einen Rucksack mitnehmen müssen. Traditionell wird dieser vom OK mit einer Wassermelone gefüllt. Der Fighting Spirit genannte Spezialpreis ging dieses Jahr an den 13-jährigen Adrian Senti vom Team Chettehünd.
Die Auszeichnung und die rege Beteiligung zeigt, dass für Nachwuchs gesorgt ist. Hinsichtlich der Jubiläumsaustragung 2025 dürften schon jetzt die Herzen vor Erwartung höher schlagen. Der Murmeltier-Moment wird aber bestimmt nicht so verschlafen daherkommen wie im Film. Das ist jetzt schon klar.

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