Rückruf bei Bakfiets: «Steps»-Lastenräder müssen in die Werkstatt

Der Lastenvelo-Spezialist Bakfiets ruft Cargobikes zurück. Eine begrenzte Produktionsreihe der «Steps»-Modelle mit Shimano-Motor muss in die Werkstatt. Als Grund wird eine fehlende Verstärkung im Rahmen genannt.

Laurens van Rooijen, Autor (lvr@cyclinfo.ch)
E-Bike, Rückruf, 05.08.2025

Mit der Marke Bakfiets gehört der niederländische Hersteller Azor Bike BV zu den Pionieren im Lastenvelo-Segment. Lange nur mit einer Transportkiste aus Holz erhältlich, werden die Long-John-Cargobikes inzwischen auch als Modell Bakfiets-«Shepherd» mit einem Alu-Rahmen und einer EPP-Box angeboten.

Doch nun sehen sich die Niederländer gezwungen, eine Produktionsstaffel des Modells «Long Steps» mit pulverbeschichteten Stahlrahmen in die Werkstatt zurückzurufen – und wenn nötig den Rahmen auszutauschen.

Warum ruft Bakfiets Lastenräder zurück?

Der Grund für den Rückruf ist laut Bakfiets, dass bei einer kleinen Anzahl von Stahlrahmen eine verstärkende Platte fehlt. Dies kann laut Bakfiets im Extremfall zu einem Rahmenbruch und einem Kontrollverlust führen.

Noch sei es zu keinen Unfällen gekommen, man wolle aber keine Risiken eingehen, teil der Lastenvelohersteller mit. Potenziell betroffene Stahlrahmen gelangten von März bis Dezember 2024 in die Montage und danach in den Verkauf.

Der laufende Rückruf wird in enger Kooperation mit dem Fachhandel abgewickelt. Besitzerinnen und Besitzer eines Bakfiets-Lastenvelos können online überprüfen, ob ihr Cargobike vom Rückruf betroffen ist.

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