Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
12.06.2024
Mit weniger als 11 Kilo Gesamtgewicht ist das E-Bike des britischen Herstellers Ariel besonders leicht. Der Rahmen aus Titan und Carbon und die Einzelbauweise sorgen aber dafür, dass das «Dash» kein Schnäppchen ist.
Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
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12.06.2024
Das «Light Support» E-Gravelbike der britischen Marke Ariel wiegt weniger als manches normale Fahrrad. (Foto: ZVG)
Die britische Ariel Motor Company hat ein nach eigenen Angaben superleichtes E-Bike entwickelt. Das Ariel «Dash» soll inklusive Elektromotor und Akku gerade mal 10,9 kg auf die Waage bringen.
Herzstück des Bikes ist ein vom britischen Hersteller selbst entwickelter und produzierter Rahmen. Dieser wiegt laut Ariel 1,3 Kilogramm und besteht aus Titanrohren und Carbon. Das Unternehmen preist den Rahmen als «Beispiel für die einzigartige Ariel-Mischung aus Spitzentechnologie gepaart mit handwerklichem Können und Handwerkskunst».
Das «Dash» wird in zwei Varianten angeboten. Das minimalistische Ariel «Dash Urban» ist ein Singlespeed-Bike mit Gates-Riemenantrieb. Als Motor kommt der leichte Mahle-«X35+»-Antrieb zum Einsatz, der von einem im Rahmen integrierten Akku mit 250 Wh mit Strom versorgt wird.
Das «Dash Adventure» ist ein E-Gravelbike. Beim Antrieb setzt Ariel ebenfalls auf Mahle. Zum Einsatz kommt aber der etwas kraftvollere «X20»-Motor, gepaart mit einem 236-Wh-Akku.
Und damit bei Fahrten im Gelände genügend Gänge zu Verfügung stehen, ist am Gravelbike eine Shimano-«GRX»-1x12-Schaltung verbaut.
Die E-Bikes werden in Grossbritannien auf Kundenwunsch hin und nach Bestellung gebaut. Jedes Modell ist in vier unterschiedlichen Rahmengrössen erhältlich. Zusätzlich stehen von Carbonlaufrädern über den Range-Extender und Supernova-Scheinwerfer bis zu Aluschutzblechen und Carbongepäckträger viele Optionen zur Auswahl.
Das alles lässt erahnen, dass die Titan-E-Bikes nicht günstig sind. Der Hersteller nennt für das Ariel «Dash Urban» einen Verkaufspreis von umgerechnet 9490 Franken und für das Gravelbike «Dash Adventure» von 10'448 Franken – ohne Zusaztoptionen und Mehrwertsteuer.
Mit dem «Dash»-E-Bike kehrt Ariel zu den Wurzeln des Unternehmens zurück. Die Firma stellt heute mehrheitlich Motorräder und Supersportwagen her. 1871 fertigte Ariel aber eines der weltweit ersten in Serie produzierten Fahrzeuge: Das «Ordinary» war ein Hochrad, auch Penny-Farthing genannt, das mit 23 Kilo für die damalige Zeit leicht und schnell war.

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