Adventskalender Nr. 22

Velojournal präsentiert täglich kurze Good News aus der Velowelt und den Regionen der Schweiz: Zürich bemüht sich, Unfall-Hotspots zu entschärfen.

Julie Nielsen, Redaktorin (julie.nielsen@velojournal.ch)
News, 22.12.2020

Zürichs Kreuzungen werden Velofreundlicher

In der Stadt Zürich gib es einige Kreuzungen, die für Velofahrende äusserst unangenehm und gefährlich sein können. Der Mehrspurige Kreisel Bucheggplatz am Ende der Hauptverkehrsachse Hardbrücke-Rosengartenstrasse trägt den traurigen Übernahmen Velounfall-«Hotspot».

Besonders die in der Verlängerung der Achse liegende Ausfahrt Richtung Milchbuck war für Velofahrende gefährlich, wenn sie dem Veloweg im Kreisel weiterfolgten. Durch eine bauliche Massnahme müssen Autolenkerinnen und -lenker jetzt abbiegen und können nicht einfach geradeausfahren. Zudem wurde der Veloweg verbreitert und neu gestrichen.

Auch beim Hubertus wurde eine ähnliche Massnahme umgesetzt. Die Ausfahrt rechts aus der Gutstrasse in die Albisriederstrasse wurde durch Verkehrspoller und eine kleine Verkehrsinsel beschnitten. Die Stadt hofft, dass durch das bewusste Abbiegen und die erneuerten Markierungen Velofahrende weniger übersehen werden.

Am bekannten Unfallort Dörflistrasse in Zürich Nord hat die Stadt ebenfalls auf rote Farbe gesetzt. Genau wie an den anderen zwei Stellen radeln auch hier die Velofahrenden oftmals geradeaus weiter, während die Autofahrenden rechts abbiegen wollen.

Alle Massnahmen führen zu mehr Sichtbarkeit und entsprechend zu mehr Sicherheit für Velofahrende.

 

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