Adventskalender Nr. 21

Velojournal präsentiert täglich kurze Good News aus der Velowelt und den Regionen der Schweiz: Die Stadt Bern zeigt vor, wie es geht.

Julie Nielsen, Redaktorin (julie.nielsen@velojournal.ch)
News, 21.12.2020

Velostadt Bern

Bern wurde 2020 zur Velostadt gekürt und mit dem «Prix Velo Infrastruktur» ausgezeichnet. Der Preis wird alle vier Jahre von Pro Velo für wegweisende Veloprojekte, Massnahmen oder Planungsinstrumente mit Modellcharakter verliehen. Die Stadt Bern überzeugte die Jury mit ihrem Mehrjahresprogramm zur Förderung des Veloverkehrs: der im Jahr 2014 angenommenen Velo-Offensive.

Mit den bekanntesten Velostädten Kopenhagen und Amsterdam als Vorbild wird emsig daran gearbeitet, dass sich alle Altersgruppen sicher und bequem auf breiten Velowegen durch die Stadt bewegen können. Zentrales Ziel der Velo-Offensive war und ist es, für die Bevölkerung rasch sichtbare Fortschritte zu erzielen und die Anzahl der Velofahrenden bis 2030 um 20 Prozent zu erhöhen (was einer Verdoppelung gegenüber dem Jahr 2010 entspricht).

Um dieses Ziel zu erreichen, wurden innert kürzester Zeit Velohauptrouten und Umfahrungen bei Bushaltestellen gebaut, bestehende Velowege verbreitet und wo nötig rot eingefärbt. Um ein rasches Vorwärtskommen auf dem Velo zusätzlich zu unterstützen, wurde beispielsweise auf der Velohauptroute zwischen dem Hauptbahnhof Bern und Wankdorf die Ampelphasen während der Pendlerzeiten morgens und abends auf die mittlere Velogeschwindigkeit angepasst. Dazu kommen öffentliche Velopumpen und Velofreizeitanlagen und ein Ausbau des Berner Hauptbahnhofs für mehr Veloabstellplätze.

 

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