Der Bund unterstützt mit den Agglomerationsprogrammen die Kantone und Gemeinden beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Alle vier Jahre reichen Kantone, Städte und Gemeinden ihre Gesuche um weitere Unterstützung ein.
Nun steht der Start der vierten Runde, bezeichnet als «Agglomerationsprogramme der 4. Generation», bevor.
Bund lässt sich Verkehr einiges kosten
An seiner Sitzung vom 22. Februar hat der Bundesrat beschlossen, insgesamt 32 Agglomerationen finanziell zu unterstützen. Die Schweizer Landesregierung will dafür in den nächsten vier Jahren 1,6 Milliarden Franken bereitstellen.
«Gegenüber der Vorlage, die der Bundesrat im Juni 2022 in die Vernehmlassung geschickt hatte, sind zusätzliche Projekte hinzugekommen», heisst es in einer Medienmitteilung des Bundesamt für Raumentwicklung ARE.
Dazu gehörten etwa die Glatttalbahn, die vom Flughafen Kloten ins Industriegebiet weitergeführt werden solle, oder die Ostumfahrung von Suhr im Kanton Aargau. «Diese und weitere Projekte sowie der Ausgleich der Teuerung für pauschal mitfinanzierte Massnahmen haben zur Folge, dass der Anteil des Bundes um rund 285 Millionen auf 1,6 Milliarden Franken steigt.»
Velo- und Fussverkehr werden gefördert
Die 4. Generation der Agglomerationsprogramme enthält verschiedene Massnahmen zum Ausbau des Veloverkehrs. In Bern stehen beispielsweise verschiedene Velohauptrouten auf der Liste der mit Bundesbeiträgen unterstützten Projekte. Und im Grossraum Zürich wird unter anderem der Bau von Velohauptverbindungen und -schnellrouten dank Bundesmitteln vorangetrieben.







