Julie Nielsen,
Redaktorin
(julie.nielsen@velojournal.ch)
News,
06.05.2026
Die Velovorzugsroute Zürich Altstetten–Hauptbahnhof ist fertig. Auf dem neuen Abschnitt zwischen Stauffacher- und Kasernenstrasse profitieren Velofahrende von mehr Platz, Vortritt und Sicherheit.
Julie Nielsen,
Redaktorin
(julie.nielsen@velojournal.ch)
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06.05.2026
Drei Jahre nach der Eröffnung des ersten Teilabschnitts ist jetzt die komplette Route fertig. (Foto: Stadt Zürich)
Die Velovorzugsroute Zürich Altstetten–Hauptbahnhof ist komplett: Der letzte Abschnitt ist fertig. Velofahrende profitieren von mehr Platz, Vortritt und einer durchgehenden Verbindung.
Die Stadt Zürich hat den letzten, 1,25 Kilometer langen Abschnitt zwischen Stauffacherstrasse und Kasernenstrasse realisiert. Damit ist die Velovorzugsroute Altstetten–Hauptbahnhof nun durchgehend befahrbar. Sie führt von Altstetten über die Baslerstrasse und neu weiter via Herman-Greulich-Strasse, Brauerstrasse und Zeughausstrasse in Richtung Innenstadt und Hauptbahnhof. Velofahrende geniessen entlang der Strecke mehrheitlich Vortritt und haben mehr Platz auf der Strasse. «Jetzt kommen die Velofahrenden sicher und auch einfacher aus den Quartieren in Richtung Innenstadt, Hauptbahnhof und Stadttunnel», sagt Stadträtin Karin Rykart.
Besonderes Augenmerk galt der Sicherheit im Umfeld des Schulhauses Hohl. Dort verläuft die Route direkt entlang der Brauerstrasse. Mit baulichen Massnahmen wie einer Rampe zur Temporeduktion sowie gut sichtbaren Piktogrammen wird der Velo- und Autoverkehr verlangsamt und auf die Schulsituation aufmerksam gemacht. Kinder können die Strasse weiterhin sicher und einfach queren.
Damit die Velovorzugsroute nicht als Abkürzung für Autos genutzt wird, hat die Stadt flankierende Massnahmen umgesetzt: Einbahnabschnitte auf der Zeughaus- und der St. Jakobstrasse sowie Poller bei der Kreuzung Brauer-/Feldstrasse unterbinden den Durchgangsverkehr. Gleichzeitig gilt auf Teilen der Route neu Tempo 30.
Mit dem Lückenschluss wächst das Netz der Zürcher Velovorzugsrouten auf insgesamt 5,36 Kilometer. «Ich freue mich, dass die Velofahrenden die neue Velovorzugsroute bereits rege nutzen. Die Nutzung bestätigt, dass wir mit dem Ausbau der Velovorzugsrouten auf dem richtigen Weg sind», sagt Stadträtin Simone Brander.
Bis 2031 soll ein rund 130 Kilometer langes Netz an Velovorzugsrouten entstehen. Derzeit sind 5,36 Kilometer umgesetzt. Weitere knapp 24 Kilometer sind jedoch durch Einsprachen gegen Strassenbauprojekte und Neubeurteilungsbegehren zu Verkehrsvorschriften blockiert. Der Ausbau kommt damit langsamer voran als geplant.

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