Elektrisch auf der Seidenstrasse

Andrea Freiermuth brach mit einem Elektrovelo nach China auf. Während ihrer einjährigen Reise lernte die Journalistin und Mitarbeiterin von Pro Velo einiges über E-Bikes, die Welt und sich selber.

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Andrea Freiermuth
Reisen, 29.04.2021

Reisen mit dem E-Bike

Die Navigations-App Komoot war fundamental wichtig für die E-Bike-Reise. Die Autorin plante ihre Etappen von Wlan zu Wlan und wusste dank Komoot am Morgen stets, wie viele Kilometer und Höhenmeter vor ihr lagen. Vor der Abreise hatte sie sich Sorgen gemacht, Hitze und Kälte könnten ihre beiden 630-Wattstunden-Akkus beschädigen. Den heissen Sommer auf dem Balkan haben sie jedoch problemlos überlebt. Und bei den Minustemperaturen in Zentralasien konnten sie zwar nicht ihr ganzes Potenzial abrufen, haben aber auch keinen Schaden genommen.

Ladegeräte hatte sie ebenfalls zwei dabei. Zu gross schien ihr die Gefahr, dass eines den Geist aufgeben oder wegkommen könnte. Die Sorge war unbegründet. Dennoch war sie froh um das zweite Gerät. Vor allem, wenn sie mit anderen Tourenfahrern unterwegs war. Dann hängte sie jeweils beim Stopp in einem Café oder in einem Restaurant gleichzeitig beide Akkus an die Steckdose – und konnte sich so in der Nacht problemlos zum Wildcampen anschliessen.

Die tatsächliche Route:

Schweiz – Italien – Kroatien – Montenegro – Kosovo – Serbien – Bulgarien – Griechenland – Türkei – Georgien – Armenien – Iran – Turkmenistan – Usbekistan – Tadschikistan (ostwärts) / China – Tadschikistan (westwärts).

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