Keirin ist in Japan mehr als nur ein Sport. Auch wenn der Begriff Keirin auf Deutsch nichts anderes als Velorennen bedeutet, geht es dabei um mehr. Jährlich wird im Land der aufgehenden Sonne mit Sportwetten bei Keirin-Rennen ein zweistelliger Milliardenbetrag umgesetzt. Weil so viel Geld im Spiel ist, müssen strikte Regeln befolgt werden: Alle Fahrer dürfen nur zertifiziertes Material benutzen – alle Bahnvelos sind beispielsweise aus Stahl – und vor den Rennen ist den Athleten jeglicher Kontakt mit der Aussenwelt verboten. Die Klausur soll Absprachen und Wettmanipulationen verhindern. Die Rennen selbst wirken martialisch. Körpereinsatz ist erlaubt, weshalb die Fahrer unter ihren bunten Tricots Schutzpanzer tragen.
09.02.2015






