Veloinitiative Winterthur

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26.04.2018

Winterthur steht im Ruf einer Velostadt. Der Modalsplit, also der Fahrradanteil am Gesamtverkehr, kann sich mit rund 15 Prozent sehen lassen. Im Vergleich der grössten Deutschschweizer Städte liegt Winterthur mit diesem Veloanteil weit vorne. Und auch beim Velostädte-Rating nimmt die Stadt regelmässig einen guten Rang ein. 

Laut der ortsansässigen Pro Velo sollte sich die Eulachstadt aber nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. Mit der Initiative «Verbesserung der Veloinfrastruktur in allen Stadtkreisen» möchte der Verband dafür sorgen, dass es in Winterthur weiterhin velotechnisch vorwärtsgeht.

«Abseits der Grossprojekte im Bereich des Masterplans Bahnhof ist die Weiterentwicklung der Velostadt Winterthur zum Stillstand gekommen», heisst es bei Pro Velo. Aufgrund von Bevölkerungswachstum, knapper werdendem Verkehrsraum und steigendem E-Bike-Anteil stosse die Infrastruktur vielerorts an ihre Grenzen.

Oft könne eine unbefriedigende Situation jedoch mit einfachen Mitteln erheblich verbessert werden. Mit der Initiative verlangt Pro Velo darum, dass für Planung, Projektierung und Realisierung von Massnahmen ein Rahmenkredit von 8 Millionen Franken bereitgestellt wird.

Die Unterschriftensammlung läuft seit Anfang April. Pro Velo hat bis am 13. Oktober Zeit, tausend Unterschriften für das Anliegen zu sammeln.

www.provelowinterthur.ch 

Weitere Informationen
Schweizer Velostädte: Top und Flop


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