Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
15.03.2022
Wer an einer Velobörse von Pro Velo Zürich ein neues Fahrrad kaufen will, kann die zum Verkauf registrierten Räder im Vorfeld im Internet anschauen. Probefahren und Kauf finden nach wie vor physisch statt.
Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
15.03.2022
Die Velobörsen von Pro Velo Zürich erhalten ein Schaufenster im Internet: Der Verkauf findet weiterhin vor Ort statt. (Foto: Pro Velo Kanton Zürich)
Die Velobörsen gehören zu den beliebtesten Dienstleistungen im Angebot von Pro Velo. Jedes Jahr finden unzählige Fahrräder neue Besitzerinnen und Besitzer. Und viele Privatpersonen, aber auch Händler nutzen die Börsen, um einen Zusatzverdienst zu erzielen.
Zum Start der Velobörsen-Saison verkündet Pro Velo Zürich eine Neuerung. «Ab sofort können Verkäuferinnen und Verkäufer ihr Velo für unsere beliebten Börsen bereits zu Hause registrieren. Hierfür erstellt man einfach ein Profil auf unserem neuen Börsentool, erfasst das Velo online, druckt anschliessend das Veloblatt aus und bringt es an die Börse mit», sagt Börsenmanagerin Andrea Freiermuth.
Personen, die ein Velo an der Börse verkaufen möchten, müssten dank des Onlinetools vor Ort bloss noch ihre ID zeigen und die Standgebühr bezahlen. Ein weiterer Vorteil des neuen Systems sei, dass Verkäuferinnen und Verkäufer automatisch ein E-Mail erhalten, wenn ihr Velo gekauft wurde. Und wer an einer Börse ein neues Velo kaufen möchte, kann die registrierten Fahrräder im Vorfeld bequem im Internet anschauen und einen Favoriten herauspicken.
«Der Verkauf vor Ort ist ein unschlagbarer Vorteil, den unsere Velobörsen gegenüber digitalen Marktplätzen haben.»
Andrea Freiermuth, Pro Velo Kanton Zürich
Natürlich könnten die Kundinnen und Kunden die Velos an den Börsen von Pro Velo Kanton Zürich nach wie vor auf dem Platz begutachten, Probe fahren oder sich vor dem Kauf beraten lassen, sagt Freiermuth. Der Verkauf vor Ort ist ein unschlagbarer Vorteil, den die Velobörsen von Pro Velo gegenüber digitalen Marktplätzen hätten.
«Deshalb werden wir auch künftig garantiert am physischen Verkauf festhalten. Doch das neue System ermöglicht uns eine saubere Buchhaltung, eine schnellere Abwicklung der Velos am Börsentag – und die Quittungen, die bisher zwecks Rückverfolgbarkeit jeweils zehn Jahre in unserem Keller lagerten, liegen neu auf einer Datenbank», fügt Andrea Freiermuth an.

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