Julie Nielsen,
Redaktorin
(julie.nielsen@velojournal.ch)
News,
15.07.2021
Die Sommerferien sind da. Das warme Wetter lädt zum Velofahren ein und weckt die Lust auf Abenteuer im Freien. Warum also nicht Veloferien mit dem Komfort eines mobilen Zuhauses kombinieren?
Julie Nielsen,
Redaktorin
(julie.nielsen@velojournal.ch)
News,
15.07.2021
Reisen mit einem mobilen Zuhause ist ein anhaltender Trend. Es muss jedoch nicht immer ein ausgebautes «Büssli» oder ein klassischer Wohnwagen sein. Findige Fahrradnomaden basteln sogenannte Bike-Camper oder Bike-Caravans selbst. Auch gibt es erste Modelle bereits zu kaufen.
Im Jahr 2015 entwickelte der dänische Erfinder Mads R. B. Johansen einen Campinganhänger, der mit 45 Kilo leicht genug ist, dass man ihn mit dem Velo ziehen kann. Praktisch: Der Camper – in dem zwei Personen schlafen können – lässt sich um eine Drehachse von 285 auf 149 Zentimeter zusammenschieben und braucht so weniger Platz auf der Strasse. Und er ist damit auch entsprechend einfacher zu ziehen.
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Der Wide Path Camper ist einer der wenigen Anhänger, die in Serie hergestellt werden. Die Preise starten laut Webseite bei knapp 4000 Euro. Der Camper ist in unterschiedlichen Ausstattungsoptionen von «simple» bis «luxury» mit Tischtuch, Campingstühlen und Solarpanel erhältlich. Zur Grundausstattung gehören aber immer ein 90 x 200 cm Bett, ein ausklappbarer Frühstückstisch und eine Sitzbank für bis zu 4 Personen.
Der 5.500 Pfund teure QTvan trägt seinen Namen nach den typisch englischen Vorlieben: queuing, tea und caravans.
Laut eigenen Angaben ist der QTvan der kleinste Wohnwagen der Welt und mit seinen 75 x 200 cm sogar klein genug, dass er direkt mit in den Supermarkt genommen werden kann, wenn man die Vorräte aufstocken möchte. Zur Ausstattung des batteriebetriebenen Mini-Campers gehören ausserdem ein Flatscreen TV, ein Wasserkocher und ein «Fullsize Bett». Weiteres Zubehör wie Solar-Panels, eine Hupe oder eine Heizung können dazu gekauft werden.
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Der Camper kann auch an Elektro Scootern für Personen mit Mobilitätseinschränkungen befestigt werden.
Zwar ist der Fietscaravan des Niederländers Rudi Zwier nicht zu kaufen, aber man kann ihn auf Anfrage mieten. Bei diesem Velo-Camper liegt der Fokus ganz beim Kochen. So gibt es hinten eine kleine Küchenablage mit etwas Stauraum für Geschirr und Besteck, samt Kühlbox und Gaskocher. Das Innere ist mit einer Matratze und einem kleinen Wandregal eher spartanisch ausgestattet, erfüllt aber seinen Zweck.
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Das Z-Triton des lettischen Designstudios Zeltini ist nicht nur ein Velo-Wohnmobil. Das 120 x 3600 cm grosse Multimobil lässt sich durch Hochklappen der Räder und des Fahrradmoduls und dank Luftkissen in ein kleines Hausboot verwandeln. Dabei wird die Rückseite des Anhängers zum Schiffsbug und ein integrierter Aussenbordmotor treibt das Vehikel an.
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Sowohl als Boot wie auch als Velo-Wohnmobil verfügt das Gefährt über je einen Platz für Kapitänin/Fahrerin und zwei Passagiere. Nimmt man die Sitzbänke im Innern raus, entsteht ein Schlafplatz für zwei Personen.
Der nur 79x 110 cm grosse Anhänger beherbergt ein aufblasbares Zelt und ein groszügiges Fach für weitere Campingutensilien, Ersatzkleidung und eine Pumpe. Im Gegensatz zu den Minicampern, die schon fertig eingerichtet sind, muss das B-Turtle Zelt am Zielort noch aufgepumpt werden. Dafür ist der Schlafbereich grosszügig und im Eingangsbereich kann man aufrecht stehen.
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Die Luftkammer ergibt ähnlich wie bei einem aufblasbaren Stand-up-Paddel eine feste Fläche von 50 cm über Boden, die genügend Schlafplatz für zwei Personen einräumt. Velojournal hat den B-Turtle getestet. Das Resultat gibt es hier zum Nachlesen.

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