Die Disziplinarkammer von Swiss Olympic hat Mathias Flückiger am 24. Mai von den gegen ihn erhobenen Dopingvorwürfen entlastet. Der Entscheid kommt für den Mountainbike-Profi just zum passenden Zeitpunkt.
Am Sonntag wurde bekannt, dass der Olympiazweite von Tokio zusammen mit Alessandra Keller, Jolanda Neff und Nino Schurter das Schweizer Mountainbike-Team an den Olympischen Sommerspielen in Paris vertreten wird. «Höchst erfreut, aber vor allem erleichtert habe ich das Urteil der Disziplinarkammer zur Kenntnis genommen», sagt der Schweizer Mountainbike-Profi. Mathias Flückiger ergänzt, dass er sich vorerst nicht weiter zum Urteil äussern wolle.
«Nicht nachvollziehbar und falsch»
Dafür äussert sich die nationale Antidopingagentur umso deutlicher. «Für Swiss Sport Integrity ist dieser Entscheid nicht nachvollziehbar und falsch», heisst es in einer offiziellen Stellungnahme zum Urteil.
Die Antidopingagentur erachtet die an der Verhandlung vorgebrachten juristischen und naturwissenschaftlichen Argumente Flückigers als falsch. Man wolle nun die schriftliche Urteilsbegründung abwarten und danach entscheiden, ob das Urteil an den internationalen Sportgerichtshof weitergezogen werde, teilt Swiss Sport Integrity mit. Das letzte Wort im Fall Flückiger ist damit noch nicht gesprochen.







