Im Gegensatz zu den Personen, die sich auf den Newsportalen von Tamedia zum «Bundesbeschluss Velo» geäussert haben, zeigten sich die von GFS Befragten weniger kritisch zur Vorlage.
«Am 5. August hätten 64 Prozent der teilnahmewilligen Stimmberechtigten bestimmt oder eher für den Bundesbeschluss über die Velowege sowie die Fuss- und Wanderwege gestimmt», heisst es im Bericht des Forschungsinstituts. Das Resultat der Umfrage sei aber nicht als Prognose, sondern als Ausgangslage zu werten, hält GFS fest.
Dass es eine Ja-Mehrheit geben wird, davon kann man ausgehen.
Eine Politologin des Instituts rechnet aber damit, dass der «Bundesbeschluss Velo» angenommen wird. «Dass eine Ja-Mehrheit geben wird, davon kann man ausgehen», sagte Martina Mousson von GFS Bern gegenüber dem Schweizer Fernsehen SRF.
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Trotzdem gilt für die Velolobby weiterhin: Zurücklehnen und sich auf den Sieg freuen liegen nicht drin. Beide Trendumfragen – jene von Tamedia, wie auch die von GFS – zeigen, dass der Stand der Meinungsbildung zu den Abstimmungsvorlagen tief ist. Der Abstimmungskampf hat noch nicht begonnen. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein.
Man wolle verschiedene Kommunikationsmassnahmen einsetzen, um die Anliegen und Vorteile des «Bundesbeschlusses Velo» zu erläutern, heisst es dazu auf Seite der Befürworterinnen und Befürworter. Laut der grünen Nationalrätin und Vize-Präsidentin des VCS Lisa Mazzone sticht das Sicherheits-Argument. «Dies ist gut, denn mit der Koordination durch den Bund wird es bei einem Ja einfacher sein, Velowege zu bauen. Zudem verursacht der <Bundesbeschluss Velo> nur sehr geringe Kosten und garantiert den Kantonen und Gemeinden mehr Unterstützung im Bereich der Verkehrsplanung.»
Foto: ZVG







