Specialized «Tarmac SL7» Rennvelos müssen in die Werkstatt

Specialized ruft Rennvelos des Typs «Tarmac SL7» zum Nachrüsten in die Werkstatt zurück. Grund für den Rückruf sind Probleme im Bereich von Steuersatz und Gabelschaft.

Laurens van Rooijen, Autor (lvr@gmx.ch)
News, 15.10.2021

Die saubere Integration aller Züge und Leitungen und daraus resultierende, saubere Optik und optimierte Aerodynamik sind Grosstrends im Rennvelo-Segment. Dafür muss aber einiges im Steuerrohr unter- und aneinander vorbeigebracht werden.

Und genau dies scheint nun beim neuen «Tarmac SL7» von Specialized für Probleme zu sorgen. Laut dem Hersteller können vor allem starke, frontale Stösse den Steuersatz übermässig belasten und zur Entstehung von Rissen im Gabelschaft aus Carbon führen. Sollte dieser brechen, lässt sich das Rennrad nicht mehr kontrollieren und ein Sturz ist unvermeidlich. 

Freiwilliger Rückruf für Tarmac SL7

Darum hat sich Specialized nun zu einem vorsorglichen Rückruf entschieden. Alle «Tarmac SL7»-Modelle mit integrierter Zugführung müssen zurück in die Werkstatt. Dort wird der Carbon-Gabelschaft überprüft, zudem werden ein verlängerter Expander und ein neuer, zweiteiliger Kompressionsring eingebaut.

Nicht betroffen vom Rückruf sind ältere «Tarmac»-Modelle, die ursprünglich nicht mit einem Steuersatz mit integrierter Zugführung ausgestattet sind. Specialized und autorisierte Fachhändler werden betroffene Kundinnen und Kunden direkt informieren.

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