Eurobike 2026 ohne Shimano: Marktführer sagt Messe ab

Der Exodus geht weiter: Shimano verzichtet künftig auf die Eurobike. Als Gründe nennen die Japaner hohe Kosten und neue Strategien. Der internationalen Fahrradmesse in Frankfurt droht der Verlust ihres Status.

Fabian Baumann, Redaktor (fabian.baumann@velojournal.ch)
News, 30.01.2026

Die Eurobike in Frankfurt war bislang die unangefochtene Leitmesse der globalen Velobranche. Doch diesen Status droht die Veranstaltung zu verlieren: Immer mehr Schwergewichte kehren der Messe den Rücken. 

Am 30. Januar verkündete nun auch Shimano, 2026 – und auch in Zukunft – nicht mehr als Aussteller präsent zu sein.

Die Gründe: Strategiewechsel und Kosten

«Während sich die Branche weiterentwickelt, setzen wir verstärkt auf kunden- und verbraucherorientierte Veranstaltungen, bei denen wir persönliche Gespräche führen und praktische Erfahrungen ermöglichen können», heisst es in einer Pressemitteilung von Shimano.

Neben den veränderten Besucherströmen und «neuen Formen der Interaktion zwischen Marken und Fahrern» seien auch steigende Ausstellungskosten ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen.

Namhafte Absagen: Wer der Eurobike fernbleibt

Der Marktführer für Velokomponenten ist nicht das einzige Unternehmen, das der Eurobike fernbleibt. Bereits im vergangenen Jahr fehlten Grössen wie Sram, DT Swiss, Scott Sports und Fox Factory, was sich spürbar auf das Besucheraufkommen auswirkte. 

Auch grosse Konzerne wie die Accell Group, PON Bike, Trek, Merida und die ZEG glänzten 2025 bereits mit Abwesenheit.

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