E-Faltvelos von Brompton müssen in die Werkstatt

Der britische Faltvelo-Hersteller Brompton ruft ausgewählte Modelle der «Electric»-Serie zurück. Wegen eines Firmware-Problems sollen die Velos zur Installation neuer Software in die Werkstatt.

Laurens van Rooijen, Autor (lvr@gmx.ch)
News, 04.03.2021

Der britische Faltvelo-Hersteller Brompton geniesst Kultstatus. Das Erfolgsrezept von Brompton ist, dass aus einer begrenzten Anzahl von Zutaten eine enorme Vielfalt an Faltvelos resultiert. Auch das «Electric» genannte elektrifiziert Faltvelo von Brompton macht hier keine Ausnahme.

Nun wurde aber ein Mangel an der Firmware entdeckt: Unter bestimmten Umständen tritt ein Systemfehler auf, der eine Fehlkommunikation zwischen Software und Antrieb nach sich zieht. Dadurch setzt die Motorunterstützung auch dann nicht aus, wenn man nicht mehr in die Pedale tritt. Bisher ist dieses Problem nur einmal in freier Wildbahn aufgetreten, ohne dass es zu einem Unfall oder Verletzungen kam.

Rückruf

Dennoch geht Brompton auf Nummer sicher und ruft eine begrenzte Produktionsstaffel des Modells «Electric» zurück. Konkret geht es um Faltvelos, die zwischen Mai 2020 und Februar 2021 gefertigt wurden. In der Werkstatt autorisierter Brompton-Händler wird die Firmware auf die Version «1-2-10-2» aktualisiert. Dieses kostenlose Update bleibt bis zum 1. September 2021 verfügbar.

Detaillierte Informationen zum Vorgehen und dazu, wie vom Rückruf betroffene E-Falter an Hand vom Kaufdatum und der zehnstelligen Seriennummer identifiziert werden können, finden sich auf einer eigens eingerichteten Abteilung der Brompton-Website.

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