Der Berg rief

Am 15. Bergzeitfahren auf die Buchenegg gingen rund 150 Personen an den Start. Seit Jahren dabei ist das Velojournal-Team «Velorution» - mit solidem, wenn auch nicht glanzvollem Resultat.

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27.08.2019

Das Bergzeitfahren auf die Buchenegg ist ein Klassiker der alternativen Velorennen. Der Wettkampf fand am 25. August zum bereits 15. Mal statt. 146 Fahrerinnen und Fahrer waren an der Startlinie. Ihr Ziel: die knapp drei Kilometer und 250 Höhenmeter entfernte Ziellinie möglichst rasch zu überqueren.

Nicht alle sind schnell

Wobei das mit dem Rasch so eine Sache ist ... Der Sieger flog die Passstrasse mit einem Durchschnittstempo von 17,8 km/h regelrecht hoch. Mit einer Zeit von 9:15,6 Minuten holte sich Reto Wälchli bei den Herren Gold. Dem Zweitplatzierten, Martin Brunner, nahm er ganze 24 Sekunden ab. Als drittschnellster – und mit nur 2 Sekunden Rückstand auf Brunner – ins Ziel kam Emil Bischofberger.

Emil Bischofberger auf dem Weg ins Ziel.Emil Bischofberger kämpft auf den letzten Metern. 

Während die drei Schnellsten alle weniger als zehn Minuten für den Bergsprint benötigten, brauchte der Letztplatzierte ganze 23 Minuten bis ins Ziel.

Starke Frauen

Mit 40 Starterinnen waren auch die Damen am Rennen gut vertreten. Regula Rohrbach pulverisierte die Siegerinnenzeiten vergangener Jahre regelrecht: 10:51,1 Minuten sind eine Topleistung. Sibylle Grimm (Platz 2) und Judith Gerber (Platz 3) büssten gegenüber der Siegerin deutlich mehr als eine Minute ein.

Anstossen beim Bergzeitfahren.Etwas Starthilfe schadet nicht. 

Velorution 

Velojournal ist als Team «Velorution» seit 2008 mit von der Partie. Obwohl «Geheimwaffe» Emil Bischofberger und der neu zum Team gestossene Hannes Heller eine starke Leistung zeigten, reichte es nicht für einen Sprung nach vorne in der Teamwertung. Der 8. Rang (von insgesamt 12 Equipen) schmälerte die Freude im Ziel aber nicht.

Das Team Velorution.Das Team Velorution: Pete Mijnssen, Christophe Eckart, Emil Bischofberger, Dave Durner, Bernhard Schneinder (stehend, v.l.n.r). Fabian Baumann, Hannes Heller, Peter Lager, Erika Schmid (vorne v.l.n.r). 

 

Fotos: Flurin Bertschinger

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