Cyclingworld Europe: Saisonauftakt am Rhein

Nur eine Zugfahrt entfernt: Die Cyclingworld in Düsseldorf wächst rasant. Mit 500 Marken und unzähligen Testmöglichkeiten ist sie der perfekte Saisonauftakt für alle, die Veloneuheiten hautnah erleben möchten.

David Pinzon, Autor (pinzon@cyclinfo.ch)
News, 24.03.2026

Düsseldorf liegt für Schweizer Velofans näher, als man denkt. In knapp fünfeinhalb Stunden ist die Stadt per Direktzug erreichbar und bietet mit den weiten Rheinpromenaden die perfekte Kulisse für den Saisonauftakt. Vom 20. bis 22. März wurde die Cyclingworld Europe zum Treffpunkt für alle, die neue Velos, Gravelbikes, Zubehör und smarte Ideen nicht nur begutachten, sondern hautnah erleben wollten.

Testen, nicht nur Schauen

Die Messe hat inzwischen deutlich an Strahlkraft gewonnen. Das zeigt bereits ein Blick auf die Zahlen: 35’000 Besucherinnen und Besucher strömten an den drei Tagen in die Hallen – deutlich mehr als noch im Vorjahr (27’000). Zählt man den neuen «Urban Hub» in der Innenstadt hinzu, erreichte die Cyclingworld sogar rund 50’000 Menschen. Präsent waren 500 Brands, darunter ein Grossteil der namhaften Velomarken.

Genau hier liegt der Reiz für das Publikum: Auf der Cyclingworld stehen Velos und Zubehör nicht nur als Ausstellungsstücke herum, sie wollen getestet werden. Über 6000 Personen absolvierten rund 20’000 registrierte Probefahrten – ein sattes Plus von knapp 67 Prozent gegenüber 2025. Denn gerade wenn Fahrverhalten, Komfort und Alltagstauglichkeit im Fokus stehen, sagt eine Runde im Sattel oft mehr als jeder Katalogtext.

Treffpunkt für die ganze Velo-Community

Die Cyclingworld spricht dabei das gesamte Spektrum der Velo-Community an: Gravel-Fans auf der Suche nach dem perfekten Setup für Strasse und Schotter, E-Biker, die neue Antriebe testen, oder urbane Pendlerinnen, die praktische Alltagsvelos ausprobieren wollen. Auch Cargo-Bike-Familien und die sportliche Rennrad-Fraktion kommen auf ihre Kosten. Diese Mischung macht den Charme der Messe aus: Branchenriesen präsentieren sich hier ebenso wie kleine Nischenmarken, die in Düsseldorf sichtbar und nahbar auftreten.

Entspannte Stimmung und urbanes Flair

Trotz ihrer Grösse versprühte die Messe eine entspannte Atmosphäre. Bei gutem Wetter verteilten sich die Publikumsströme weitläufig auf die Hallen, das Freigelände und die Teststrecken. Selbst Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr konnten den Andrang nicht bremsen. Der neue «Urban Hub» erwies sich zudem als kluger Schachzug: Hier liessen sich auch Menschen inspirieren, die sich zuvor nicht explizit mit Velo-Neuheiten beschäftigt hatten. Genau dieser Mix machte die Cyclingworld greifbar und alltagsnah.

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