Leventina: Abwärts in den Frühling

Zur Eröffnung der Saison 2008 präsentiert velojournal eine Tour, die reich ist an landschaftlichen, kulturellen und gastronomischen Reizen. Locker geht es bei Nordföhn von Airolo nach Locarno. Etwas anstrengender ist es bei Gegenwind.

Dres Balmer, Autor (dres.balmer@bluewin.ch)
Reisen, 25.04.2008

Die Leventina zwischen Airolo und Locarno ist sowohl Ur-, als auch Kunstlandschaft: Die Route führt vorbei an einem Zollgebäude aus dem 16. Jahrhundert, an alten Kirchen, Gebäuden von Mario Botta, Fussballfeldern und Kläranlagen, sowie der Neat-Baustelle bei Biasca. Durch enge Täler, über Serpentinen, und durch die Magadino-Ebene macht die Fahrt sogar im Gegenwind Freude. Der frühlingshafte Sonnenschein stimmt milde. Und schliesslich leuchten zwischen Palmen die lieblichen Gestaden des Lago Maggiore.

Die Altiplano-Hochebene: eine fantastische Welt auf über 4700 Metern – mal grün und üppig, dann wieder karg wie eine Mondlandschaft. Die Schotterstrasse auf dem Dach Südamerikas führt auf und ab, die Tage sind warm, die Nächte eiskalt. Erst im Verlauf des Morgens tauen die Eisklumpen in den Wasserflaschen allmählich auf. Eine Reise zwischen Nomadentum und Bohemienne, vorbei an Karaokebars, Coca kauenden Mineuren und lärmenden Touristen. Und nebenbei meistern die Rad-Reisenden auch die gefährlichste Strasse der Welt.

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